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Goethe-Institut - Deutsch-türkisches Projekt zur Buchmesse 2008

Keine Chance für Stereotypen

Clemens-Peter Haase, Leiter des Bereichs Literatur und Übersetzungsförderung in der Münchner Zentrale des Goethe-Instituts, über ein ungewöhnliches deutsch-türkisches Projekt zur Buchmesse 2008

Für dieses Projekt haben wir zusammen mit unseren deutschen und türkischen Partnern, dem Dachverband der Literaturhäuser, Anadol Kültür und dem türkischen P.E.N.-Zentrum, jeweils acht türkische Autorinnen und Autoren nach Deutschland und deutsche Autorinnen und Autoren in die Türkei eingeladen. Als so genannte Stadtschreiber berichten sie einen Monat lang aus dem städtischen Alltag einer für sie fremden Kultur. Sie sollen in die Gesellschaft eintauchen und Erfahrungen sammeln. Damit das Projekt nicht an Sprachbarrieren scheitert, bekommt jede Autorin und jeder Autor einen Betreuer an die Seite gestellt. Ich denke schon, dass von diesen Stadtschreibern ein sehr spezifischer Blick auf die beiden Kulturen geworfen wird. Das wird sicher ein sehr interessanter Beitrag zum interkulturellen Austausch. Und wir wollen mit dem Projekt natürlich helfen, Stereotypen abzubauen.

 

Mit welchem Auftrag werden die Autorinnen und Autoren in die jeweils anderen Länder geschickt?

Wir erwarten die literarische Reflektion ihrer Erfahrungen. Diese Texte werden in einem Internet-Tagebuch veröffentlicht. Zusätzlich richten wir ein Online-Leserforum ein, in dem sich die Leserinnen und Leser dieser Texte austauschen können. Und wir hoffen, ähnlich wie es auch bei einem deutsch-arabischen Vorgängerprojekt geklappt hat, dass am Ende ein Buch mit den Beiträgen der Stadtschreiber entsteht. Vielleicht werden sie aber auch eigenständige Werke vorlegen, die aus ihren „Yakin Bakis“-Erfahrungen entstanden sind.

 

Nach welchen Kriterien haben Sie die Autoren und Zielstädte ausgewählt?

Die Auswahl der türkischen Autoren wurde von der Organisation Anadol Kültür, die die Kultur Ostanantoliens fördert, und dem türkischen P.E.N-Zentrum vorgenommen. Auf deutscher Seite haben die Literaturhäuser aus Berlin, Leipzig, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und München in Zusammenarbeit mit uns, der Zentrale des Goethe-Instituts in München, die Stadtschreiber ausgesucht. Beteiligt war auch das Literaturhaus der österreichischen Stadt Salzburg.

 

Diese acht Städte sind auch die Ziele, in die die türkischen Autoren reisen werden. Bei den türkischen Orten, in die die deutschen Stadtschreiber aufbrechen, haben wir uns bewusst gegen die großen und bekannten Städte Istanbul, Ankara oder Izmir entschieden. Wir wollen in die Provinz – die stellt an die Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber größere Anforderungen. Wenn man sich in einer ostanatolischen Stadt wie Eskisehir oder Urfa bewegt, gewinnt man ganz andere Eindrücke von der türkischen Wirklichkeit als in einer der türkischen Metropolen. Entsprechend aufregend werden die Ergebnisse sein.

 

Das wäre umgekehrt sicher auch spannend. Warum besuchen die türkischen Autoren nicht auch kleine deutsche Provinzstädte wie Paderborn oder Bayreuth?

 

Daran haben wir auch gedacht, aber ohne die Betreuung der Literaturhäuser ist das Projekt nur schwer zu schaffen. Denn sie organisieren auch Veranstaltungen mit den Stadtschreibern und Treffen mit deutschen Schriftstellern. Wer die nicht live erleben kann, wird beim deutsch-französischen Fernsehsender Arte fündig werden. Der ist Partner des Programms und wird in diesem Jahr in eigenen Sendungen über „Yakin Bakis“ berichten.

 

Werden sich alle beteiligten türkischen und deutschen Stadtschreiber irgendwann auch persönlich kennen lernen?

 

Ja, spätestens auf der Buchmesse im Oktober in Frankfurt am Main. Der Aspekt der Gegenseitigkeit ist Teil des Konzepts. Darum werden sich die deutschen Autorinnen und Autoren, die ja aus den Zielstädten ihrer türkischen Kollegen kommen, auch um diese kümmern, sobald sie in Deutschland landen. Das wird drei, vier Wochen vor Beginn der Buchmesse sein. So wird die Bücherschau in diesem Jahr zu einem ganz besonderen deutsch-türkischen Literaturtreffen.

Quelle: Magazin Deutschland

01.06.2008

 

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