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POLITIK : CDU | CSU | Die Grünen | SPD | FDP | Die Linke

 


   

 

 

Bundestagswahl 2013 - 81 Kandidaten mit Migrationshintergrund

Der Mediendienst Integration hat erstmals recherchiert, wie viele der bundesweit aufgestellten Bundestagskandidaten auf den Landeslisten einen Migrationshintergrund haben. Für die Recherche wurden von April bis Juni 2013 jeweils alle 16 Landesgeschäftsstellen von SPD, CDU/CSU, Grüne, FDP, Linke und Piraten angefragt. Vier Prozent aller Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 stammen aus Einwandererfamilien. Das ist das Ergebnis einer Recherche des Mediendienstes bei 96 Landesgeschäftsstellen von SPD, CDU/CSU, Grüne, FDP, Linke und Piraten. Die mit Abstand meisten Kandidaten sind bei den Grünen zu finden, gefolgt von SPD und Linken. Nur ein Bruchteil hat einen aussichtsreichen Platz. 

Ergebnis: Für die Bundestagswahl 2013 sind mindestens 81 Kandidatinnen und -kandidaten mit einem sogenannten Migrationshintergrund aufgestellt. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Kandidaten aus den genannten Parteien liegt der Anteil von Menschen aus Einwandererfamilien somit bei unter vier Prozent, auf aussichtsreichen Plätzen sitzen demnach sogar nur ein Prozent. Nach Parteien sortiert finden sich 23 Kandidaten bei den Grünen, je 18 bei SPD und Linken, 9 bei der FDP, sieben bei den Piraten und sechs Kandidaten bei der CDU. Die CSU hat offenbar keine.

Verglichen mit den Ergebnissen von 2009 und den derzeitigen Prognosen können davon 15 bis 20 Listenplätze oder Wahlkreise als aussichtsreich betrachtet werden. Bei derzeit 620 Sitzen im Bundestag würden somit lediglich rund drei Prozent der Abgeordneten die ethnische Vielfalt Deutschlands repräsentieren.

Die meisten Kandidaten aus Einwandererfamilien finden sich in Baden-Württemberg, gefolgt von Berlin und Bayern. Allerdings ändert sich die Aussagekraft zur interkulturellen Öffnung der Parteien, wenn man die Anzahl der Kandidaten ins Verhältnis zur Bevölkerung und Parteigröße stellt. Hier hat Berlin mit 3,2 Millionen Einwohnern den höchsten Wert: In der Hauptstadt kommen ca. 300.000 Einwohner auf einen Kandidaten mit Migrationskontext. Auch die anderen Stadtstaaten Bremen und Hamburg kommen auf gute Werte. Schlusslichter sind ausgerechnet die Flächenländer, in denen der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund besonders hoch ist, wie Bayern, Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen.

Die Zusammenstellung nach Bundesländern und Parteien erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ausführliche Ergebnisse und Grafiken, in denen die Ergebnisse nach Parteien und Ländern aufgeschlüsselt sind, finden Sie auf der Website des Mediendienstes.

Mediendienst Integration

Wilhelmstr. 67

10117 Berlin

Tel.: (030) 200 764 80

Fax: (030) 200 764 82

----- Der Mediendienst Integration ist ein Service für Medienschaffende und bietet aktuelle Informationen rund um die Themen Migration, Integration und Asyl in Deutschland. Wir arbeiten eng mit Wissenschaftlern zusammen und vermitteln Kontakte für die Berichterstattung. Auf unserer Internetseite finden Sie einen Überblick über neueste Studien und Statistiken. -----

Wahljahr 2013

Einwanderer und ihre Nachkommen machen je nach Bundesland und Region bis zu zehn Prozent der Wahlberechtigten aus. Wen sie wählen oder wie ihre politischen Einstellungen sind, ist bislang kaum erforscht. Der Mediendienst Integration stellt Ihnen einen Überblick über die Informationen zusammen, die vorliegen.

Der Mediendienst Integration hat ein Dossier zur Bundestagswahl veröffentlicht. 2009 hatte fast jeder zehnte Wahlberechtigte einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Ihr Wahlverhalten und der Umgang der Parteien mit diesem Klientel ist bislang jedoch kaum erforscht. 

Für welche Parteien stimmen Migranten und ihre Nachkommen? Wo sind sie als Mitglieder besonders stark vertreten oder übernehmen Mandate? Und inwiefern haben Politiker begonnen, diese Gruppen als Wähler zu umwerben? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in unserem Dossier Wahljahr 2013

Ebenfalls empfehlen möchten wir Ihnen in diesem Kontext die  Analyse des Politologen Orkan Kösemen. Er beschreibt, wie die Parteien in Sachen Migration und Integration dastehen - und wie gespalten ihre Haltung im Umgang mit den neuen Wählern häufig ist. 


Wer darf (nicht) wählen?
Wie viele Wähler mit Migrationshintergrund gibt es?
Wen wählen sie?
Mit welchen Parteien identifizieren sie sich?
Wie hoch ist die Wahlbeteiligung?


Politiker und Abgeordnete mit Migrationshintergrund

BUNDESTAG:

Für die Wahljahre 1998, 2002 und 2005 wurde die Anzahl der Bundestagskandidaten mit Migrationshintergrund untersucht.

In diesem Zeitraum bewegte sich ihr Anteil an den Bewerbern in den Parteien:

  • bei der CDU/CSU zwischen 0,7 und 1,5 Prozent,
  • bei der SPD zwischen 0,7 und 1,5 Prozent,
  • bei der FDP zwischen 0,7 und 1,5 Prozent
  • bei den Grünen zwischen 2,7 und 3,3 Prozent
  • bei der PDS/Die Linke zwischen 3,6 und 4,9 Prozent.

Diese Unterrepräsentanz bestätigte eine Studie zu Abgeordneten mit Migrationshintergrund von 2011. Quelle

Weitere Infos erhalten Sie hier

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratuliert dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, besuchte am heutigen Mittwoch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das sein 60-jähriges Bestehen im Rahmen eines Festaktes feierte.

Gemeinsam mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, empfing der Präsident des Bundsamts, Dr. Manfred Schmidt, die Bundeskanzlerin in der Nürnberger Zentrale der Behörde.

In ihrer Festrede unterstrich die Bundeskanzlerin die gesamtgesellschaftliche Relevanz der Themen Integration und Migration und die wichtige Rolle, die das Bundesamt hierbei einnimmt: „Integration ist noch nicht Teil des Namens des Bundesamtes. Das Bundesamt bewältigt aber große Aufgaben in diesem Bereich und das ist gut und richtig“. „Herkunft darf keine Rolle spielen“, betonte die Bundeskanzlerin, „denn jeder, der sich in die Gesellschaft einbringt, ist ein Gewinn für uns und prägt diese Gesellschaft“.

Gegründet wurde das heutige Bundesamt ursprünglich als „Bundesdienststelle für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge“ im Jahre 1953,  1965 wurde es zum „Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge“ umbenannt. Ende des Jahres 1996 bezog das Bundesamt seine heutige Zentrale in Nürnberg. In den zurückliegenden 60 Jahren durchlief die Behörde einen weit reichenden Umstrukturierungsprozess. Nachdem das Bundesamt in den ersten 50 Jahren seines Bestehens eine reine Asylbehörde war, erhielt es mit In-Kraft-Treten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 umfangreiche Aufgaben im Bereich der Integration und Migration hinzu. Dies spiegelt sich auch im jetzigen Namen „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ wider. Heute sind im Bundesamt mit seinen 22 Außenstellen und vier externen Standorten gut 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 1.000 in der Nürnberger Zentrale.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich dankte in seinem Grußwort den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesamtes: „Ohne Ihr großes Engagement wäre die erfolgreiche Entwicklung des Bundesamtes zu einem heute national und international anerkannten Kompetenzzentrum für Migration und Integration nicht möglich gewesen. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute“.

Dass auch in den kommenden Jahrzehnten neben dem Flüchtlingsschutz viele Herausforderungen und Chancen zur Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf die Behörde zukommen, betonte ihr Präsident Dr. Schmidt: „Zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts muss es uns noch besser gelingen, alle Menschen in Deutschland anzusprechen und einzubeziehen. Heute ist oft von einer Willkommens- und Anerkennungskultur die Rede. Wir müssen diese Begriffe in unserer täglichen Arbeit mit Leben füllen“.


24.04.2013

Büro des Präsidenten / Pressestelle

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Frankenstr. 210, 90461 Nürnberg

Telefon: +49-(0)911/943-4601

Fax: +49-(0)911/943-4699

E-Mail:    pressestelle@bamf.bund.de

Internet: http://www.bamf.de ,  http://wir-sind-bund.de

Dr. Manfred Schmidt Foto: Thomas Geiger

“Anerkennung von Vielfalt”

Bundesamt setzt Praxisempfehlungen des „Runden Tischs Aufnahmegesellschaft“ um.

Unter dem Titel „Anerkennung von Vielfalt“ plant das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam mit Kooperationspartnern eine bundesweite Informationskampagne. Die Initiative geht auf eine Empfehlung des „Runden Tischs Aufnahmegesellschaft“ zurück.

„Ziel der anstehenden Kampagne ist es, die Wertschätzung gesellschaftlicher Vielfalt in der Aufnahmegesellschaft weiter zu erhöhen“, so Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts. Das Expertengremium hatte unter Moderation des Bundesamts seit Januar 2012 eine Reihe praxisnaher Empfehlungen für eine Willkommens- und Anerkennungskultur erarbeitet.

Zu den weiteren zentralen Maßnahmen, zu deren Umsetzung sich das Bundesamt selbst verpflichtet hat, gehört auch die Schaffung so genannter „Willkommensbehörden“. In Form eines Modellprojekts sollen gemeinsam mit Melde- und Ausländerbehörden Musterprozesse entwickelt werden, die den örtlichen Stellen Orientierung bei der Weiterentwicklung der eigenen Organisation zu einer „Willkommensbehörde“ geben. Auch lokale Bürgerplattformen werden vom Bundesamt künftig sowohl im Rahmen ihrer Gründung gefördert, als auch anschließend bei der Arbeit vor Ort unterstützt.

„Unser Land entwickelt sich seit Jahrzehnten zu einer immer pluraleren Gesellschaft“, so Dr. Schmidt. „Diese Vielfalt ist eine Chance für die kulturelle, wirtschaftliche, demografische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands. Doch Chancen müssen auch gestaltet werden. Die Ergebnisse des Runden Tischs zeigen auf, was wir konkret tun können, um unser Land langfristig für Zuwanderinnen und Zuwanderer attraktiv zu machen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“

Der Abschlussbericht des Expertengremiums mit weiteren Empfehlungen soll noch im ersten Quartal 2013 vorgelegt werden.

Büro des Präsidenten
Pressestelle
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Türkischstämmiger wird Bürgermeister von Brüssel

Emir Kir ist der erste türkischstämmige Bürgermeister von Brüssel. Er hatte acht Jahre lang das Amt des Staatsministers der Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt bekleidet. Der türkischstämmige Politiker wird im Dezember des laufenden Jahres das Amt übernehmen.

Emir Kir ist der erste Bürgermeister nicht-europäischer Abstammung in Belgien.

Der türkischstämmige Sozialist Kir, derzeit noch Staatssekretär in der Brüsseler Regionalregierung, trat für seine Partei PS mit der “Liste des Bürgermeisters“ in der Brüsseler Gemeinde Sint-Joost-ten-Noode an und blieb mit ihr mit 44,3 % die stärkste Partei.

Der neue Bürgermeister von Brüssel will eine Politik verfolgen, die alle Bewohner von Brüssel umfasst. Emir Kir wird für sechs Jahre das Amt des Bürgermeisters von Brüssel bekleiden.

In der Brüsseler Regionalregierung müssen Wirtschafts- und Beschäftigungsminister Benoît Cerexhe (CDH) und der Staatssekretär für Urbanismus, Emir Kir (PS), ersetzt werden: Cerexhe wird neuer Bürgermeister in Woluwé-Saint-Pierre, Kir in Saint-Josse-ten-Noode. Kirs PS wird mit der gründen Gemeinschaftsliste Ecolo-Groen und mit der Zentrumspartei CDH regieren und PS-Altbürgermeister Jean Demannez ablösen.

Minister, Mitglied des Kollegiums der gemeinsamen Französischen Kommission (COCOF) mit den Aufgaben Öffentliche Bildung, Kultur, Schulverkehr, Soziale Maßnahmen, Familie, Sport und Internationale Beziehungen

Politische Laufbahn

  • 2001 – 2004: Beigeordneter für Grundbildung, Beschäftigung, Erwachsenenbildung und Soziales der Gemeinde Saint-Josse-ten-Noode
  • 2004 – 2009: Staatssekretär für Öffentliche Sauberkeit und Denkmäler/Kulturstätten der Region Brüssel-Hauptstadt und Minister, Mitglied des Ausschusses der Kommission der französischen Gemeinschaft für Soziale Maßnahmen, Familie und Sport
  • 2009: Ernennung zum Staatssekretär für Öffentliche Sauberkeit und Stadtplanung der Region Brüssel-Hauptstadt und Minister, Mitglied des Ausschusses der Kommission der französischen Gemeinschaft für Berufsbildung, Kultur, Schulverkehr, Soziale Maßnahmen, Familie, Sport und Internationale Beziehungen

Die offizielle Website: www.emirkir.be

Prof. Dr. Annette Schavan Bundesministerin für Bildung und Forschung

Anerkennungsgesetz tritt am 1. April in Kraft

Start von Informationsportal und Hotline / Schavan: "Eine Frage der Gerechtigkeit und des Respekts vor der Qualifikation von Menschen"

Am 1. April 2012 tritt das Anerkennungsgesetz des Bundes in Kraft. Das Gesetz schafft erstmals einen Rechtsanspruch auf ein Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen -- und zwar für alle, unabhängig vom Herkunftsland, und innerhalb von drei Monaten nach Einreichen der erforderlichen Papiere. "Durch dieses Gesetz darf beispielsweise ein hochqualifizierter Arzt aus dem Ausland endlich auch als Arzt arbeiten - und muss nicht mehr länger Taxi fahren", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Für mich ist das eine Frage der Gerechtigkeit und des Respekts vor der Qualifikation eines Menschen". Schätzungsweise bis zu 300.000 Menschen könnten von dem Gesetz profitieren. "Das Anerkennungsgesetz ist ein Meilenstein in der Integrationspolitik", betonte Schavan. Zugleich sei die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen ein Baustein bei der Behebung des Fachkräftemangels.

Zeitgleich gehen am 1. April das Informationsportal und die Telefon-Hotline (Montag, 2. April) zum Gesetz an den Start. "Hier erfährt jeder, der seinen im Ausland erworbenen Abschluss bewerten lassen möchte, wohin er sich wenden muss", so die Bundesbildungsministerin.

Das Informationsportal "Anerkennung in Deutschland" ist das zentrale Informationsmedium zum Anerkennungsgesetz der Bundesregierung (http://www.anerkennung-in-deutschland.de). Wer seinen Abschluss auf Gleichwertigkeit zum entsprechenden deutschen Abschluss prüfen lassen möchte, erfährt hier, wohin er sich wenden muss und welche Papiere - Zeugnisse etc. - er für sein Verfahren benötigt. Darüber hinaus bietet das Portal Informationen zu den rechtlichen Grundlagen und Verfahren der beruflichen Anerkennung. Es wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betrieben. Finanziert wird es im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung, das vom BMBF, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit getragen wird.

"Auch für die Berufsbildung in Deutschland bedeutet das neue Gesetz einen enormen Fortschritt", betonte BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Den Anerkennungssuchenden werden Brücken in den Arbeitsmarkt und das Beschäftigungssystem gebaut: Der Elektriker aus Tadschikistan und die Krankenschwester aus Chile können endlich ihr volles berufliches Potenzial in Deutschland einbringen und gezielt über Weiterbildung ausbauen. Mit wenigen Klicks im 'Anerkennungs-Finder' - dem Kernstück des Portals - werden sie an die zuständige Stelle geleitet."

Ergänzend zum Anerkennungsportal schaltet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Auftrag des BMBF eine Telefon-Hotline frei, die für Interessierte aus dem In- und Ausland zugänglich ist. Anrufer erhalten hier in deutscher und englischer Sprache Auskunft über die einzelnen Schritte und Voraussetzungen der beruflichen Anerkennung.

Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Nummer +49 (0)30-1815-1111 erreichbar.

BAMF-Präsident Manfred Schmidt: "Die Hotline reiht sich ein in unsere vielfältigen Serviceangebote. Sie wird ergänzt durch Informationsmaterialien in zahlreichen Sprachen. Damit setzen wir eine Willkommens- und Anerkennungskultur für Zuwanderer ganz praktisch um und füllen sie mit Leben."

Wer seinen Abschluss anerkennen lassen möchte kann sich auch im Rahmen des Förderprogramms IQ bundesweit persönlich beraten lassen. Die regionalen Anlaufstellen des Programms geben Erstinformation zu den Verfahren der beruflichen Anerkennung und helfen bei der Suche nach der für das jeweilige Anliegen zuständigen Stelle.

Das Gesetz gilt für Berufe, die in die Zuständigkeit des Bundes fallen. Die Länder haben angekündigt, die Berufsgesetze, die in ihre Zuständigkeit fallen, anzupassen. Das betrifft etwa Lehrer oder Ingenieure.

Weitere Informationen zum Anerkennungsgesetz finden Sie im Internet unter:
http://www.bmbf.bund.de/de/15644.php und www.anerkennung-in-deutschland.de


Pressestelle
Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Türkei wird Teil des EU-Abschiebe-Betriebs

Damit können zukünftig unerwünschte Migranten in die Türkei abgeschoben werden.  Neben dem EU-Kommissar Stefano Manservisi hat auch der türkische Botschafter in Brüssel grünes Licht gegeben.

Zuvor hatte die Türkei eine Ratifizierung noch von einer perspektivischen Visafreiheit für kurze Aufenthalte abhängig gemacht. Davon ist jetzt allerdings keine Rede mehr, stattdessen geht es um "Visaerleichterungen". Die Kommission soll nun mit der Türkei einen "Action Plan" aufstellen, um die schrittweise Lockerung der Visa-Auflagen einzuleiten.

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02.07.2012
Quelle: heisse.de

Vielfalt für den Deutschen Ethikrat

Bundesregierung schlägt neue Mitglieder vor / Schavan: "Persönlichkeiten, die mit ethischen Fragen besonders vertraut sind"

Das Bundeskabinett hat elf Mitglieder des Deutschen Ethikrates zur Berufung durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages vorgeschlagen. Darunter sind mit Leo Latasch und Ilhan Ilkilic erstmals auch Stimmen jüdischen und muslimischen Glaubens vertreten. Latasch ist Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Frankfurt am Main und Direktoriumsmitglied des Zentralrates der Juden. Ilkilic ist Mediziner und Philosoph an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. "Durch die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Mitglieder bildet der Deutsche Ethikrat die zunehmende Vielfalt der Gesellschaft in Deutschland ab", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.

Die Bunderegierung schlägt sechs neue Mitglieder vor: Neben Latasch und Ilkilic den Medizin-Ethiker Thomas Heinemann von der Theologischen Hochschule Vallendar, die Rechtswissenschaftler Silja Vöneky von der Universität Freiburg und Reinhard Merkel von der Universität Hamburg sowie die Neurowissenschaftlerin Katrin Amunts vom Forschungszentrum Jülich.

Die bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates Christiane Woopen (Universität Köln) und der Katholische Theologe Eberhard Schockenhoff (Universität Freiburg) sowie Eckard Nagel (Universitätsklinikum Essen), Peter Radtke (Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien) und Jochen Taupitz (Universität Mannheim) sind für eine zweite Berufungsperiode vorgesehen. Die Amtszeiten von Altbischof Wolfgang Huber und Heike Walles laufen weiter - sie bleiben also Mitglieder des Deutschen Ethikrates.

"Wir sind froh, dass wir elf herausragende Persönlichkeiten benennen können, die mit ethischen Fragen der Lebenswissenschaften in besonderer Weise vertraut sind und den interdisziplinären und interkulturellen Dialog zu bioethischen Fragestellungen bereichern werden" sagte Schavan.

Der Deutsche Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern. Sie werden zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und vom Deutschen Bundestag vorgeschlagen und vom Präsidenten des Deutschen Bundestages berufen. Da für einen großen Teil der Mitglieder die Berufungsperiode zum 10. April 2012 ausläuft, waren von Seiten der Bundesregierung elf Mitglieder des Deutschen Ethikrates neu zu benennen.

Der im Jahr 2008 auf der Grundlage des Ethikratgesetzes als Beratungsgremium des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung eingerichtete Deutsche Ethikrat trägt mit seinen Stellungnahmen maßgeblich zur Strukturierung und Qualifizierung der häufig schwierigen gesellschaftlichen und politischen Debatte bioethischer Fragestellungen bei und gibt wichtige Anstöße für eine verantwortungsbewusste Güterabwägung.

Die Liste mit den Mitgliedern des Deutschen Ethikrates finden Sie im Internet unter: http://www.bmbf.de/pubRD/DER-Mitglieder.pdf

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bmbf.de/de/1056.php


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Die Liste mit den Mitgliedern des Deutschen Ethikrates

 

Prof. Dr. Katrin Amunts

geboren 1962, Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich und seit 2004 Universitätsprofessorin für das Fach Strukturell-Funktionelles Brain Mapping an der RWTH Aachen

Prof. Dr. Dr. Thomas Heinemann

geboren 1958, Inhaber des Lehrstuhls „Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Dr. Dr. Ilhan Ilkilic

geboren 1967, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Universität Mainz und Mitglied der Arbeitsgruppe „Migration und Gesundheit" der Zentralen Ethikkommission (ZEKO) bei der Bundesärztekammer

Prof. Dr. Leo Latasch

geboren 1952, Facharzt für Anästhesiologie, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Frankfurt am Main, Dezernent für Soziales und Sicherheit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt/ Main, Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden

Prof. Dr. jur. Reinhard Merkel

geboren 1950, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg

Prof. Dr. Eckhard Nagel

geboren 1960, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen

(zweite Berufungsperiode)

Dr. Peter Radtke

geboren 1943, Geschäftsführer und Leitender Redakteur der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien

(zweite Berufungsperiode)

Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff

geboren 1953, Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

(zweite Berufungsperiode)

Prof. Jochen Taupitz

geboren 1953, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim

(zweite Berufungsperiode)

Prof. Dr. Silja Vöneky

geboren 1969, Professorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht, Rechtsvergleichung und Rechtsethik an der Universität Freiburg

Prof. Dr. Christiane Woopen

geboren 1962, Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln

(zweite Berufungsperiode)

Mehr Zuwanderer im Öffentlichen Dienst

Alle Potenziale nutzen

Der Öffentliche Dienst soll so vielfältig sein wie unser Land. Daher wollen wir, dass künftig noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund beim Staat arbeiten. Im Öffentlichen Dienst kommt es nicht darauf an, woher man kommt oder wie man heißt, sondern ob man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Die Bundesregierung unterstützt das mit dem Nationalen Aktionsplan Integration.

Gemeinsam mit Ländern und Gemeinden will die Bundesregierung künftig verstärkt bei Migranten für den Öffentlichen Dienst werben, also zum Beispiel für Polizei, Schulen, Feuerwehr. Menschen mit Migrationshintergrund haben oft gefragte Fähigkeiten: Sie sind häufig mehrsprachig, kennen unterschiedliche kulturelle Hintergründe und können das Verständnis für staatliche Entscheidungen fördern.

Beschäftigte mit Migrationshintergrund können wichtige Brückenbauer zwischen Bürgern und Verwaltung sein. Und: Die Verwaltungen profitieren von einem größeren Kreis geeigneter Bewerberinnen und Bewerber. Wegen des Bevölkerungsrückgangs ist es wichtig, alle Potenziale zu nutzen – in der Wirtschaft wie auch in der Verwaltung.

Alle Bewerberinnen und Bewerber für den Öffentlichen Dienst werden unabhängig von Herkunft oder Geschlecht allein nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung eingestellt. Das gebietet die Verfassung.

Video: Ansprache Bundeskanzlerin Angela Merkel

Geeignete Bewerber finden

Mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst – das ist deshalb auch keine Frage von Quoten. Es kommt vielmehr darauf an, durch geeignete Ansprache den Bewerberkreis zu erweitern. Denn:

  • Viele Migranten wissen wenig über die Berufsperspektiven im Öffentlichen Dienst und interessieren sich selten für eine Tätigkeit in der Verwaltung.
  • Bei der Auswahl und der Einstellung gibt es bei den Behörden häufig Wissenslücken, zum Beispiel, wenn es um aufenthaltsrechtliche Fragen oder die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse geht.
  • Der öffentlichen Verwaltung fehlt es in vielen Fällen an Kenntnissen über mögliche kulturelle Unterschiede, die bei der Personalauswahl und der späteren beruflichen Entwicklung eine Rolle spielen.

Dialogforum „Migranten im Öffentlichen Dienst“

Die Arbeitsgruppe des Dialogforums „Migranten im Öffentlichen Dienst“ hat sich daher auf folgende Ziele verständigt:

  1. das Interesse am Öffentlichen Dienst bei Migrantinnen und Migranten zu steigern,
  2. Hemmnisse bei der Auswahl und Einstellung von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund abzubauen und
  3. die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst für die interkulturelle Vielfalt zu sensibilisieren.

Zentrale Internetseite zu Ausbildungs- und Stellenangeboten

Die Einstellungsbehörden bei Bund, Ländern und Kommunen gewinnen ihre Nachwuchskräfte bisher nur in eigener Regie, das heißt jeder für sich. Das ist wegen des breiten Spektrums der Tätigkeiten im Öffentlichen Dienst sinnvoll, erschwert aber zugleich die Berufsorientierung. Häufig ist die Vielzahl der Ausbildungsmöglichkeiten nicht bekannt. Um das Angebot besser zu bündeln, wird eine zentrale Internetseite für Migrantinnen und Migranten entwickelt, auf der aktuelle Ausbildungsangebote des Bundes, der Länder und der Kommunen zu finden sind.

Bessere Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit bei der Nachwuchswerbung

Der Öffentliche Dienst soll stärker als bisher übergreifend beworben werden. Die Behörden sollen deshalb Informationsblätter erhalten, die sie an junge Leute verteilen können. Zahlreiche Behörden verfügen bereits über geeignete Verteiler und vielfältige Kontakte zu Schulen, Verbänden und so weiter.

Stärkere Einbeziehung öffentlicher Arbeitgeber in die Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit

Da sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen nach dem Schulabschluss bei der Bundesagentur für Arbeit meldet, sollen die öffentlichen Arbeitgeber enger mit der Bundesagentur als Beratungs- und Vermittlungsinstanz zusammenarbeiten.

Verwaltungsinterne Studiengänge bekannter machen

Die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (FH Bund) wirbt für die Studiengänge des Bundes und ist auf Messen und Jobbörsen vertreten. Sie nimmt auch an Informationsveranstaltungen der Berufsinformationszentren teil. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch "Tage der offenen Tür" am Hauptsitz der FH Bund in Brühl. Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund werden gezielt angesprochen. So enthalten die Ausschreibungen für das Studium im Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung den Hinweis: "Über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund würden wir uns freuen."

Verwaltungsinterne Ausbildungen bekannter machen

Die Bundespolizei führt ein dreijähriges Pilotprojekt "Gewinnung von Nachwuchskräften mit Migrationshintergrund" an einer Wiesbadener Gesamtschule mit hohem Migrationsanteil durch. Die Schülerinnen und Schüler können sich umfassend über die Ausbildungsmöglichkeiten und die beruflichen Perspektiven bei der Bundespolizei informieren und ihre Arbeit in einer Projektwoche unmittelbar erleben. So eine Projektpartnerschaft gibt es seit Anfang 2011 auch mit einer Schule in Bornheim.

Verteilung eines Leitfadens für Schülerpraktika an alle Behörden

Die meisten Migranten haben keine Familienangehörigen im Öffentlichen Dienst. Bei der Suche nach einem passenden Beruf finden sie in der Regel nur Vorbilder in der gewerblichen Wirtschaft. Ein Schülerpraktikum eröffnet jungen Migrantinnen und Migranten die Möglichkeit, einen Einblick in die Beschäftigungsmöglichkeiten der Verwaltung zu bekommen. Um die Bereitschaft der Behörden zu steigern, Praktikumsangebote auszuweiten, stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung den Behörden einen Leitfaden für Betreuer zur Verfügung, der über die Gestaltung von Schülerpraktika informiert.

Quelle:
Bundesregierung.de

Sigmar Gabriel besucht Einrichtungen zur Integrationsförderung in Hamburg

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Sigmar Gabriel  besucht anlässlich des 50. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens die Hansestadt Hamburg.
 
Dieser Thementag „Integration und Einwanderung“ beginnt mit einem Besuch der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Migranten (ASM e.V.) – einer Einrichtung, die seit 2007 Unternehmer und Existenzgründer mit Migrationshintergrund unterstützt und versucht diese als Ausbilder für das Duale System der Berufsausbildung zu gewinnen. Zudem liegt der Arbeitsgemeinschaft die gezielte Ausbildungsförderung von Jugendlichen ausländischer Herkunft am Herzen. Unterstützt werden vor allem auch junge Erwachsene mit ungesichertem Aufenthaltsstatus. Die ASM hat bisher 680 Jugendliche in die von ihnen akquirierten und betreuten Betriebe in eine Ausbildung vermittelt. 
 
Zur Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft selbständiger Migranten erklärt Aydan Özoğuz, MdB:

„Die ASM ist von enormer Wichtigkeit für die erfolgreiche Integration von Hamburger Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Was mit der Förderung von türkischen Unternehmern begann, hat sich schnell ausgeweitet. Alleine im Jahr 2010 stand die ASM mit mehr als 400 Unternehmern verschiedenster Herkunft in Kontakt, um weitere Ausbildungsplätze zu schaffen. Inzwischen sind aus ehemals Geförderten auch Förderer geworden. Dieser Einsatz ist bewundernswert und bringt Hamburgs Gesellschaft voran.“
 
Geplant ist ein Gespräch mit Auszubildenden verschiedener ASM-Betriebe sowie dem Geschäftsführer der Einrichtung Mehmet Keskin. Danach steht der Besuch eines Ausbildungsbetriebs auf dem Programm – das Indische Tandoori Restaurant, bildet derzeit in Kooperation mit der ASM mehrere Jugendliche afghanischer und albanischer Herkunft aus.
 
Im Anschluss findet im Rahmen der „Bildungsoffensive Elbinsel“ (BOE) noch eine Diskussion mit Oberstufenschülern zum Thema „Neue Generation. Neue Chancen.“ statt. Hier wird Sigmar Gabriel vom Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten Metin Hakverdi (Wahlkreis Wilhelmsburg) begleitet. Zum Abschluss wird Sigmar Gabriel ein Grußwort zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens auf dem Stadtteilfest in Hamburg Wilhelmsburg halten.

Die Termine im Überblick: 

  • 14:30 bis 15:45 Uhr: ASM e.V.
    Schauenburgerstr. 49, 20095 Hamburg
  • 16:00 bis 16:45 Uhr: Jaipur Indian Tandoori
    Lerchenfeld 14, 22081 Hamburg
  • 17:00 bis 18:00 Uhr : Haus der Jugend Kirchdorf
    Krieterstr. 11, 21109 Hamburg
  • ab 18:15 Uhr :  Kommunikationszentrum Honigfabrik
    Industriestr. 125-131, 21107 Hamburg


06.10.2011
Pressestelle des SPD-Parteivorstandes

Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin

Zehn türkischstämmige Abgeordnete gewählt.

SPD: Dilek Kolat, Ülker Radziwill, İlkin Özışık, Erol Özkaraca
CDU: Emine Demirbüken-Wegner
Bündnıs 90 / Die Grünen: Dr. Turgut Altuğ, Canan Bayram, Özcan Mutlu
Die Linke: Hakan Taş, Evrim Baba-Sommer

Wahlen 2011 in Berlin

Türkischstämmigen Politiker im Parlement

Die Grünen

  • Özcan Mutlu
  • Canan Bayram
  • Turgut Altug

SPD

  • Dilek Kolat
  • Ülker Radziwill

Die Linke

  • Evrim Baba
  • Hakan Tas

CDU

  • Emine Demirbüken-Wegner

19.09.2011

4 türkischstämmige Kandidaten für Berlin-Kreuzberg

Kreuzberger Wahlkreis 3: alle großen Parteien haben folgende türkischstämmige Kandidaten aufgestellt. Der Traum von Multikulti: 26000 Wahlberechtigte wohnen im nordwestlichen Kreuzberg, dem Wahlkreis 3. Von ihnen haben 27 Prozent Migrationshintergrund.

Muharrem Aras (SPD), Turgut Altug (Grüne)
Figen Izgin (Linkspartei) und Ertan Taskiran (CDU) wollen am 18. September ins Abgeordnetenhaus schaffen.

Gute Chancen rechnet sich der 39-jährige Rechtsanwalt Muharrem Arras von der SPD aus, dessen Themen steigende Mieten und Gentrifizierung sind. Sie wollen alle so gezielt Migranten ansprechen - gleichzeitig was fürs Image tun. Kreuzberg ist die Bühne, auf der die Parteien zeigen, wie aufgeschlossen sie sind. Selbst die CDU, die sonst kaum Migranten auf den Wahllisten hat, stellte den Verkaufsleiter Ertan Taskiran auf. Fast jeder Dritte der Stimmberechtigten in Kreuzberg hat ausländische Eltern, meistens Türken.

Muharrem Aras

Der 39-jährige Anwalt kam mit acht Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Aufgewachsen ist Aras in Hamburg, wo er auch schon während der Schule politisch aktiv war. Das Studium der Rechtswissenschaften hat ihn nach Bremen, Freiburg und Osnabrück geführt.
www.spd.de

Ertan Taskiran

Der 41-Jährige kam 1980 als Zehnjähriger mit seinen Eltern nach Kreuzberg. Er liebt die "Kreuzberger Mischung", ist tief im Kiez verwurzelt. Politisch aktiv ist er seit langem: 1994 trat er in die CDU ein.
www.cdu.de

Turgut Altug

Der 46-Jährige hat in Agrarwissenschaften promoviert. Er kam mit 27 aus der Türkei, um in Deutschland seine Doktorarbeit zu schreiben. Danach reiste Turgut Altug durch die Welt, Bolivien, Peru, kehrte nach Berlin zurück. Der 46-Jährige hat 2008 das erste deutsch-türkische Umweltzentrum in Berlin gegründet.
www.gruene.de

Figen Izgin

Die Linke-Kandidatin ist 1979 nach Berlin gekommen, damals war sie 14 Jahre alt. Nach der Schule fing sie mit 18 an, in der Metallindustrie zu arbeiten und engagierte sich vom ersten Tag an in der Gewerkschaft. Die 46-Jährige hat eine Ausbildung zur Erzieherin und ein Studium der Sozialpädagogik abgeschlossen.
www.die-linke.de

17.08.2011

Ein Bericht über die Kandidaten und Berlin Kreuzberg unter: belinonline.de

3. Oktober -Tag der Deutschen Einheit

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit und damit der für Gesamtdeutschland wichtigste Feiertag.  Der von der Volkskammer der DDR am 23. August 1990 beschlossene Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Art. 23 des Grundgesetzes trat am 29. September 1990 in Kraft. Damit lag die rechtliche Voraussetzung für die Wiedervereinigung vor. Seinen formalen Abschluss fand der Prozess der Wiedervereinigung eine Woche später am 3. Oktober 1990, dem offiziellen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.

Die DDR hörte damit auf zu existieren. Dies war nicht nur eine Wende für Deutschland, dies war das Ende des Kalten Krieges und Europa ist zusammengewachsen.

Nach 45 Jahren der Trennung war die staatliche Einheit Deutschlands wiederhergestellt. Zugleich ist seitdem Berlin, Bundesland und Hauptstadt des vereinten Deutschland, wiedervereinigt und vom Besatzungsstatut befreit.

Nach der Wende war zunächst der Tag des Mauerfalls, also der 9. November, als Nationalfeiertag im Gespräch. Da auf diesen Tag aber auch die Reichspogromnacht von 1938 fällt, nahm man von dieser Idee Abstand und wich auf den 3. Oktober aus, da an diesem Tag die deutsche Einheit vollzogen wurde. Dies wurde in Artikel 2 des Einigungsvertrags festgelegt, wodurch der Tag der Deutschen Einheit der einzige gesetzliche Feiertag in Deutschland ist, der durch Bundesrecht festgelegt ist. Alle anderen Feiertage sind Ländersache.

Am 3. Oktober 1990 wurde erstmals die "Fahne der Einheit", die größte offizielle Bundesflagge, vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gehisst. Am Tag der Deutschen Einheit werden zudem bundesweit die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, beflaggt. Das Gedenken am 3. Oktober soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen nach den Jahrzehnten der Trennung fördern und die staatliche Einheit festigen.

Weitere Infos zur Deutschen Einheit

Westerwelle (FDP) besucht die Türkei

Westerwelle steht mit seiner Haltung zur Türkei nicht allein. Daimler-Chef Dieter Zetsche sagt im Interview mit der "Bild am Sonntag": "Für mich ist es schlicht unverständlich, dass wir einen ,Tigerstaat' wie die Türkei, der vor unserer Haustür liegt und zu uns kommen will, nicht hereinlassen.

Die Türkei hat alles, was wir an asiatischen oder südamerikanischen Staaten bewundern: eine junge Bevölkerung, die wissbegierig und leistungsbereit ist ... Wir müssten der Türkei die Tür nach Europa ganz weit öffnen, statt immer neue Hindernisse zu errichten, bis eines Tages die Türkei sich von uns abwendet."

 

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Quelle: welt.de / 04.07.2011

Hessens Partnerregion wird Bursa /Türkei

Die hessische Landesregierung hat sich für Bursa als Partnerregion in der Türkei entschieden. Wir starten ein Novum mit großen Chancen sowohl für Hessen als auch für die Provinz Bursa", sagte Hahn in einer Erklärung. Mit der Partnerschaft wolle man den rund 180.000 türkeistämmigen Bürgerinnen und Bürgern in Hessen zeigen, dass Hessen auch mit ihrer Heimat "in einen engen Austausch kommen will", so Hahn. 

Bursa sei wirtschaftsstark, Branchen wie Maschinenbau, Pharmazie, Textilien, Lebensmittelverarbeitung und Medizintechnik seien besonders gut vertreten. Zudem bestehe ein großes Potential in den Bereichen der erneuerbaren Energien. Die Stadt Bursa ist vor allem in Südhessen bereits gut bekannt: Seit 1971 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen Darmstadt und der Stadt, die vor allem schulische und universitäre Aktivitäten entfaltet hat.

Bursa ist eine Provinz an der Küste des Marmarameeres, rund 100 Kilometer südlich von Istanbul. Sie heißt nach der gleichnamigen Stadt Bursa, mit rund 1,4 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt der Türkei. Die Provinz erstreckt sich über 11.087 Quadratkilometer und zählt 2.125.140 Einwohner, die zu zwei Dritteln im Gebiet der Hauptstadt wohnen. Insgesamt zählt sie zu den dichter besiedelten Regionen der Türkei.

Bursas wichtigste Industriezweige sind der Automobilbau, die Stahl- und Textilindustrie und der Obstanbau. Es gibt ein kleines Messezentrum und ein EU-Beratungszentrum (Enterprise Europe Network) bei der IHK.

Die Universität verfügt über zehn Fakultäten, darunter Medizin, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen. 2009 besuchten rund 40.000 Studierende die Universität. Bursa unterhält 20 Städtepartnerschaften, u.a. seit 1971 mit Darmstadt.

Quelle: Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa

Doppelzüngiges Gerede und Scheinheiligkeit

Seit 2005 verhandeln die EU und die Türkei über einen Beitrittsvertrag. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben aber deutlich gemacht, dass sie gegen eine Mitgliedschaft der Türkei sind. Die türkische Regierung wiederum sagt zwar, sie wolle Europa weiterhin beitreten. Doch ihre Außenpolitik zeugt von verständlicher Ungeduld.

Türkische EU-Mitgliedschaft - für die westliche Welt sehr wichtig!

Westeuropas Spitzenpolitiker würden gewiss argumentieren, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, um über diese Widersprüche und Scheinheiligkeiten zu debattieren. Aber das ist zu selbstgefällig.Es wäre schon gewagt, die Gespräche zwischen Türkei und EU anzuschieben, indem man endlich das Thema Einwanderung anpackt. Die Türken könnten wutentbrannt den Verhandlungstisch verlassen.

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Quelle: Financial Times Deutschland
27.08.2010

Prof. Dr. Annette Schavan

Eine türkische Elite hat sich gebildet.

Bildungsministerin Schavan sieht große Fortschritte bei der Integration von Ausländern in Deutschland. Vor allem junge Türken würden verstärkt Verantwortung übernehmen.


„Zum ersten Mal, seitdem die Gastarbeiter in den 60er- und 70er-Jahren zu uns gekommen sind, bildet sich hierzulande eine türkische Elite heraus. Das hätte vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) dem FOCUS.

Prof. Dr. Annette Schavan ist seit 2005 Bundesministerin für Bildung und Forschung und war von 1995 bis 2005 Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg.

Website: www.annette-schavan.de

Eckart Cuntz -Der deutsche Botschafter in der Türkei

Der deutsche Botschafter in der Türkei spricht über Mesut Özil, den türkischstämmigen Star der deutschen Fußballnationalmannschaft, der die Verbundenheit zwischen beiden Staaten symbolisiere. Mit Blick auf das Spiel gegen Argentinien sagt Cuntz auf Türkisch, Deutschland werde nach dem Spiel hoffentlich sehr "mesut" sein: Özils Vorname bedeutet "glücklich".

Deutsche und Türken glücklich vereint – dieses Gefühl soll eine Kampagne vermitteln, die der Botschafter vorstellt. "Biz birlikteyiz" (Wir gehören zusammen) lautet das Motto von sechs TV-Spots.

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Quelle: rp-online.de
04.07.2010

  • Serdar Yüksel (SPD)
  • Ibrahim Yetim (SPD)
  • Arif Ünal (Die Grünen)
  • Hamide Akbayir (DieLinke)
  • Özlem Alev (DieLinke)
  • Ali Atalan (DieLinke)

Türkei-Reise der Bundeskanzlerin

29.03.2010

Angela Merkel in Ankara zu Gesprächen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül. Das erste mal als Kanzlerin war sie zuletzt im Oktober 2006 in der Türkei.

Begleitet wird die Kanzlerin den Kreisen zufolge von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), und von Mitgliedern der Bundestagsfraktionen. Auch eine Wirtschaftsdelegation ist dabei - darunter Vertreter des Energieversorgers RWE, der Deutschen Bahn und des Flugzeugherstellers Airbus.

In Istanbul wird Merkel unter anderem die Hagia Sophia und die Blaue Moschee besichtigen und anschließend die dortige deutsche Schule besuchen. Auch Treffen mit Wirtschaftsvertretern und eine Teilnahme am deutsch-türkischen Wirtschaftsforum sind geplant.

PRESSESCHAU



Türkei ist der Schlüssel zur Nahost-Politik

Die neue regionale Bedeutung der Türkei verwandelt eine statische Barriere aus dem Kalten Krieg in einen potenziellen Katalysator für regionalen Frieden, Wohlstand und Stabilität. Dieser Wandel ist allerdings nicht selbstverständlich und bedarf der Unterstützung der EU und der USA.

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6. April 2010
Quelle: welt.de

 

Türkei-Beitritt: Ein verdruckstes Jein

Sowohl die EU-Kommission als auch die spanische Ratspräsidentschaft haben in diesen Tagen deutlich gemacht, dass sie von einer „privilegierten Partnerschaft“ für Ankara gar nichts halten. Erweiterungskommissar Stefan Füle hatte erst kürzlich bei seinem Antrittsbesuch in der Türkei das Ziel der Vollmitgliedschaft bekräftigt. Und die Spanier wollen bis Ende Juni gleich vier neue Verhandlungskapitel eröffnen.

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Quelle: 04. April 2010
FAZ.net

Die Ängste in Europa sind real.
Aber die Türkei ist der falsche Sündenbock.

Hier ist gewaltiges Potential, das sich die EU zunutze machen könnte. Die Türkei ist ein großes Land. Gekoppelt mit ihrer geografischen Lage macht sie genau das zu einem wichtigen Land. Es schickt sich an, Regionalmacht zu werden: naher Osten, Kaukasus, Schwarzmeerländer - zu allen Nachbarn möchte man gute Beziehungen ...

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Quelle: 29.03.10
Sueddeutsche.de

Deutschland weiter für die "privilegierte Partnerschaft" der Türkei

Bei ihrem Besuch in der Türkei in der kommenden Woche will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Gastgeber davon überzeugen, dass es keinen Zweck für sie hat, weiter die EU-Vollmitgliedschaft anzustreben.

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25.3.2010
Tagesspiegel.de

Journalisten am Kanzlerinnentisch
Angela Merkel
©CDU/Laurence Chaperon

Journalismus ohne Vorurteile

Wie sieht der Alltag in der Türkei aus? Wie leben türkische Migranten in Deutschland? Journalisten, die sich diese Fragen stellen, liefert ein ambitioniertes binationales Projekt die Antworten: das „Journalistenprogramm zur Vertiefung der deutsch-türkischen Beziehungen“. Reisen in die Partnerländer eröffnen Medienmachern aus der Türkei und Deutschland völlig neue Perspektiven für ihre Berichterstattung.

Es wurde angeregt diskutiert beim Hintergrundgespräch im Berliner Kanzleramt. Über das Leben türkischer Migranten in Deutschland, über die deutsch-türkischen Beziehungen.

Das Programm soll Journalisten helfen, das jeweils andere Land besser zu verstehen, gerade wenn sie über schwierige Themen wie Integration, Migration und das Zusammenleben der Kulturen berichten. Und weil Reisen bildet, bringt Osman Okkan – gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Radiojournalisten Murad Bayraktar – Journalisten aus Deutschland in die Türkei und ihre Kollegen aus der Türkei nach Deutschland.

Interessenten für das Weiterbildungsprogramm können sich über die Website des „KulturForums“ bewerben. Voraussetzung ist, dass sich die Journalisten in ihren Medien konkret mit dem jeweils anderen Land beschäftigt haben, zum Bespiel mit den Bedingungen von Migration und Integration, wie Programmleiterin Bettina Berns von der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart deutlich macht.

Ein wichtiges Thema des Journalistenprogramms ist die Religion. In Deutschland treffen die türkischen Kollegen hohe Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche. In der Türkei wiederum sind die Journalisten zu Diskussionsrunden mit muslimischen und auch christlichen Vertretern eingeladen.

„Angesprochen sind auch Journalisten mit Migrationshintergrund“, sagt Osman Okkan. Medienprofis wie Emel Korkmaz, die beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main für das Hörfunkprogramm HR2 Kultur arbeitet.  

© Deutschland www.magazine-deutschland.de
16.10.09

Eine positive Bilanz der Integrationspolitik

Integrationspolitik des Landes hat sich bewährt.

Eine positive Bilanz der Integrationspolitik der Landesregierung haben Sozialministerin Malu Dreyer und die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Maria Weber, in Mainz gezogen. Anlass war die Veröffentlichung des dritten Zuwanderungs- und Integrationsberichtes, mit dem die Landesregierung alle zwei Jahre umfassend über die Situation von Migrantinnen und Migranten in Rheinland-Pfalz informiert.

Ministerin Malu Dreyer

Die Ministerin betonte, dass sich die Landesregierung am 2007 verabschiedeten Integrationskonzept des Landes orientiere, das unter dem Titel „Verschiedene Kulturen – Leben gemeinsam gestalten“ Leitlinie ihrer Integrationspolitik sei und als erstes umfassendes Konzept den Prozess der Migration und Integration in Rheinland-Pfalz gestalte.

"Der Bericht zeigt auch, dass sich die Einbindung der Migrantenorganisationen bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten sowohl auf Landesebene als auch vor Ort bewährt hat und sich die Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund in den unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens positiv entwickelt hat“, so Dreyer und Weber.

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13.01.2010 | 3. Zuwanderungs- und Integrationsbericht

Türkei mischt sich zu sehr in Deutschland ein

Viele Türken hätten sich längst in die deutsche Gesellschaft integriert ... Die türkische Regierung mische sich, so Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD), zu sehr in die Angelegenheiten von in Deutschland lebenden Türken ein. Dies erschwere die Integration. Türken in Deutschland seien Auswanderer und damit nicht mehr Bürger der Türkei. Die Äußerungen Körtings wurden gemischt aufgenommen. 

Der türkische Staat begreift die Auswanderer noch immer als Bürger seines Landes. Das geht nicht", sagte Körting. Viele Türken hätten sich längst in die deutsche Gesellschaft integriert, etwa 80 000 Türken seien beispielsweise in Berlin eingebürgert. Aber immer noch hätten 140 000 Berliner einen türkischen Pass. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will eine bessere Integrationspolitik zu einem Schwerpunkt der rot-roten Koalition in der Hauptstadt machen.

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Quelle: SWR.de 04.01.10

»Lebenswege – das Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz«

verbindet Historie mit dem Blick auf die Generation der jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die durch Wissen, Offenheit und Verständnis zu einem fruchtbaren Miteinander der Kulturen beitragen sollen.

In seinem Eröffnungsjahr 2009 konzentriert sich »Lebenswege« auf die Darstellung der Arbeits-Migrationsgeschichte von dem ersten Anwerbeabkommen mit Italien 1955 bis zum Anwerbestopp 1973. So wie die Geschichte versteht sich auch das Museum als lebendiger, sich stets weiter entwickelnder Prozess, der alle Interessierten mit und ohne Migrationshintergrund einlädt, durch eigene Beiträge aktiv an der Weiterentwicklung teilzunehmen.

Das Projekt

Blick in die Geschichte

Die Beweggründe, warum Menschen im Laufe der Jahrtausende ihre Heimat verließen, beruhten auf wirtschaftlichen, politischen, religiösen, sozialen, kulturellen, demographischen, ökologischen und ethnischen Motiven.

Die Einwanderung in einen anderen Kulturkreis löste auf Seiten der »Einheimischen« stets ähnliche Reaktionen aus. Unsicherheit gegenüber dem »Fremden«, die Befürchtung, das eigene Territorium zu verlieren, oder der Verlust von Nahrungs- und Einnahmequellen sind als Beispiele zu nennen.

Zur Vielseitigkeit unseres heutigen Lebens jedoch gehören gerade diese gewachsenen interkulturellen Einflüsse, die sich in der Folge der Migration entwickelten. Der Schüler- und Studentenaustausch etwa wurde zum festen Bestandteil unseres Bildungssystems mit dem Ziel, durch das Erlernen von Sprachen und das Kennenlernen anderer Kulturen der wachsenden Globalisierung in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht Rechnung zu tragen.

Zahlreiche Strömungen in der Kunst, der Architektur, aber auch dem Bereich »Lifestyle« sind von internationalen Einflüssen geprägt und Teil deutscher Gegenwart.

Website: www.lebenswege.rlp.de

rund 25 Milliarden Euro Handelsvolumen

Berlin - Von rund 25 Milliarden Euro Handelsvolumen zwischen beiden Ländern im Jahr 2008 gingen mehr als 15 Milliarden als deutscher Export in die Türkei. Doch für deutsche Firmen jenseits des Bosporus könnte in Zukunft die Planungssicherheit über Steuern und Gewinne ausfallen.

„Das Abkommen ist veraltet und unausgewogen“, erklärt ein Sprecher des Bundesministeriums für Finanzen (BMF). 

Lesen Sie den Artikel weiter unter tagesspiegel.de

Quelle: Tagesspiegel vom 24.08.2009

Integration in Deutschland

Minister Armin Laschet: „Barometer für den Stand der Integration in ganz Deutschland“

„Die Integration geht viele Wege, einer davon sind die Medien. Nur wenn Zugewanderte sich und ihre Lebenswirklichkeit in den deutschen Medien wiederfinden, vermitteln sie Zugewanderten ein Heimatgefühl und geben ein Signal des Willkommens“, sagte heute (17. August 2009) Integrationsminister Armin Laschet. Die neunte Mehrthemenbefragung unter Türkeistämmigen hat ergeben, dass genau dies von den Befragten in den deutschen Medien vermisst wird. „Es ist im eigenen Interesse der deutschen Zeitungen, Fernseh- und Radiostationen, dies zu ändern“, so Laschet weiter. „Bereits heute stammen in vielen nordrheinwestfälischen Städten 40 bis 50 Prozent der Kinder aus Zuwandererfamilien.

Die Integration geht viele Wege

Wer diese mit seinem Angebot nicht erreicht, dem gehen langfristig Leser, Zuhörer und Zuschauer aus.“

Bei der repräsentativen Mehrthemenbefragung der türkeistämmigen Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen, die die Stiftung Zentrum für Türkeistudien im Auftrag des Integrationsministeriums erstellt hat, wurden rund 1.000 aus der Türkei stammende Männer und Frauen in Nordhrein-Westfalen befragt. In Nordrhein-Westfalen leben deutschlandweit die meisten Türkeistämmigen, das sind etwa eine Million Menschen.

Zusätzlich zu der Befragung in Nordrhein-Westfalen wurde 2008 zeitgleich und mit dem gleichen Erhebungsinstrument eine repräsentative Befragung in den anderen 15 deutschen Bundesländern durchgeführt, um zu untersuchen, ob und inwieweit sich die türkeistämmigen Zugewanderten in Nordrhein-Westfalen von denen im Bundesgebiet unterscheiden. Im Vergleich ergab sich eine hohe Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen in Nordrhein-Westfalen und auf Bundesebene. Somit spiegeln die nordrhein-westfälischen türkeistämmigen Zugewanderten die Lage in Deutschlang wider. „Die Mehrthemenbefragung in unserem Land kann als Barometer auch für die Situation in Deutschland herangezogen werden“, so Minister Laschet.

Das Schwerpunktthema in diesem Jahr war „Medien und Integration“. Laschet: „Es zeigt sich, dass die mediale Integration durchaus gelungen ist. Türkische und deutsche Medien werden ergänzend und nicht in Konkurrenz zueinander genutzt.“ Rund 90 Prozent der befragten türkeistämmigen Zugewanderten nutzen sowohl deutsche als auch türkische Medien.

Artikel weiterlesen: http://www.zft-online.de/index.php?site=1885

Assoziierungsvertrag der Europäischen Union mit der Türkei

Man kann Gelegenheiten nutzen. Man kann sie auch vermasseln. Ein kleines, vergangenes Jahr in den USA erschienenes Buch beginnt mit dem Bericht über eine 2012 in den USA stattfindende Debatte zum Thema "Wer hat die Türkei verloren?".

Eine unschöne Utopie, die aber klar macht, dass wir dabei sind, eine der größten Chancen zur Lösung eines der großen Konflikte der europäischen Geschichte zu verspielen. Artikel weiterlesen

Quelle: fr-online.de
16.07.09

Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen

Das Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen ist ein offener und parteiübergreifender Zusammenschluss von Mitgliedern deutscher Kommunal- und Landesparlamente, des Bundestages und des Europäischen Parlaments, die oder deren Familien aus der Türkei stammen. Es versteht sich als ein Forum für den Erfahrungsaustausch über die Parteigrenzen hinweg und bezieht vor allem Position zu integrationspolitischen Fragen.

Die Mitglieder entwickeln Vorschläge zur Verbesserung der Integration aller in der Bundesrepublik lebenden Migrantinnen und Migranten. Seine Arbeit sieht das Netzwerk auch als Möglichkeit, das Engagement von Mandatsträgern mit Migrationshintergrund stärker transparent zu machen und dadurch auch andere Zuwanderer zur politischen Partizipation in Deutschland zu motivieren.

Positionspapier des Netzwerks türkeistämmiger MandatsträgerInnen

Das Netzwerk will ein Forum der Diskussion und des parteiübergreifenden Erfahrungsaustauschs sein. Ziel ist es, gemeinsame Positionen und Vorschläge zur Verbesserung der Integration türkeistämmiger MigrantInnen in der Bundesrepublik zu entwickeln und zu fördern.
Die Mitglieder des Netzwerks haben sich beim Arbeitstreffen am 6./7. Mai 2006 auf folgendes gemeinsame Selbstverständnis- und Positionspapier verständigt:

Hier: Als PDF-Dokument ansehen 

Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen c/o Stiftung MITARBEIT
Bornheimer Straße 37 · D-53111 Bonn
Telefon (0228) 6 04 24 -0 · Telefax (0228) 6 04 24-22
info(at)mitarbeit.de
www.mitarbeit.de  

Migrantas | eine visuelle Sprache der Migration

Das Kollektiv Migrantas arbeitet mit den Themen Migration, Identität und interkultureller Dialog. Seine Projekte bedienen sich der Werkzeuge der Sozialwissenschaften, der Kunst und des Designs, um die Lebensumstände der MigrantInnen zu reflektieren. Mobilität, Migration und Transkulturalität sind in unserer Welt keine Ausnahme, sondern sie werden zunehmend zur Regel.

Trotzdem sind MigrantInnen und ihre Erfahrungen für den Rest der Gesellschaft oft unsichtbar. Im Stadtraum sichtbar zu machen, was diejenigen denken und fühlen, die ihr eigenes Land verlassen haben und nun in einem neuen Land leben, ist das Ziel von Migrantas. Die Mitglieder des Kollektivs sind selbst Migrantinnen in Berlin, sie konzipieren ihre Arbeit mit anderen MigrantInnen als horizontalen, nicht hierarchischen Dialog.

Grafische Darstellung der eigenen Geschichte

Migrantas lädt MigrantInnen dazu ein, in Workshops gemeinsam über die Migration zu reflektieren. Als Anregung werden die Ergebnisse von früheren Workshops und Arbeiten von Migrantas gezeigt. Durch die Auseinandersetzung mit Erfahrungen anderer Migranten und das Nachdenken über die komplexen Prozesse, die hinter der eigenen Migration stehen, kann die eigene Biografie besser verstanden werden. Statt als einzelnes, individuelles Schicksal können die TeilnehmerInnen ihr eigenes Leben als Teil von größeren politischen Entwicklungen deuten. Nach der Diskussion stellen die TeilnehmerInnen ihr Leben als MigrantInnen in Zeichnungen dar. Zum Abschluss werden alle Zeichnung gezeigt und in der Gruppe kommentiert.

Anerkennung und Sichtbarkeit

Die Ausstellungen und Veranstaltungen, die im Rahmen der Migrantas-Projekte stattfinden, sollen einen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen der verschiedenen Workshops und eine gemeinsame Auswertung ermöglichen. Auf diese Weise wirken die Überlegungen und Emotionen der MigrantInnen über den Raum, in dem sie entstanden sind, hinweg.

Durch die Sichtbarmachung im öffentlichen Raum werden die TeilnehmerInnen als Subjekte anerkannt. Den Besuchern der Ausstellung wird die Gelegenheit geboten, sich den Erfahrungen und Empfindungen von MigrantInnen zu nähern, sowie durch ihr eigene Zeichnungen ihre Ideen zum Thema auszudrücken.

Website: www.migrantas.org

Keine Lust auf Deutschland?

Deutsch-türkische Studenten zieht es an den Bosporus !
Viele türkischstämmige Hochschulabsolventen sehen ihre Zukunft nicht mehr in Deutschland, sondern zunehmend in der Türkei. Dort haben sie gute Chancen.

Ediz Bökli ist Personalvermittler in Osnabrück, einer Stadt im Nordwesten Deutschlands. Die Geschäfte des 34-jährigen Deutsch-Türken laufen gut. Die Wirtschaft in der Türkei boomt. In den vergangenen vier Jahren investierten dort mehr als 3000 deutsche Betriebe. Sie suchen Mitarbeiter, die in beiden Kulturen zuhause sind, der deutschen und der türkischen.

Entwicklungspotenzial in der Türkei größer als in Deutschland

In Deutschland liegt die Zahl der Studierenden aus türkischen Haushalten bei etwa 25.000 Personen. Zwar existieren darüber keine exakten Zahlen, doch immer mehr Deutsch-Türken mit höherem Bildungsabschluss zieht es in die Türkei. So auch Mahir Hamurcu.

 

Einer Untersuchung des Krefelder Instituts "Futureorg" zufolge können sich fast 40 Prozent der türkischstämmigen Studenten an deutschen Universitäten vorstellen, nach dem Examen in die Türkei auszuwandern - junge Menschen, die nach übereinstimmender Aussage aller Sozialwissenschaftler in Deutschland dringend gebraucht werden. Ohne die Herausbildung einer selbstbewussten türkischen Mittelschicht, so ihre Einschätzung, werde Integration kaum gelingen. Gut ausgebildete Deutsch-Türken haben aber derzeit gute Wahlmöglichkeiten.

 

Artikel weiterlesen:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3766992,00.html

 

Türkischstämmige Politiker, Gefangene ihrer Herkunft

Kanzlerin Merkel lädt zum Integrationsgipfel - doch selbst in den Parteien hapert es mit der Integration. Nur fünf türkischstämmige Politiker sitzen im Bundestag, sogar Prominente kämpfen mit ihrer Rolle: "Im Konkurrenzkampf wird die Herkunft oft zum Nachteil."

Das Bestenprinzip als Ausrede der Parteien

"Türkischstämmige haben es schwer, sich in den Parteien durchzusetzen", sagt die Journalistin und Autorin Mely Kiyak, 31. Sie attestiert allen Parteien gewisse Vorbehalte gegen Migranten, "egal ob bei der CDU, SPD oder den Grünen". In ihrem Buch "10 für Deutschland" hat sie türkischstämmige Mandatsträger porträtiert. Die Politiker nannten als eines der größten Probleme häufig die Vorbehalte in der eigenen Partei.

Artikel weiterlesen:  Spiegel.de
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,488122,00.html

Die DeuKische Generation e.V

DeuKisch ist eine wörtliche Zusammensetzung von deutsch und türkisch. DeuKisch steht für das Lebensgefühl bikulturell und bilingual aufgewachsenen, türkischstämmigen Jugendlichen und widerspiegelt sie und ihre Lebensweise. Beide Kulturen werden hier verbunden.

Das Ziel der DeuKischen Generation e.V. soll es sein, innerhalb von kürzester Zeit eine gesellschaftliche Institution zu etablieren, die primär die [Integration] von türkischstämmigen Bürgern in Berlin verbessert.

Der Verein soll die ''Verknüpfung zwischen den beiden Kulturen'', sei es in gesellschaftlicher oder politischer Hinsicht bilden, vermitteln und darüber aufklären.

Der Hauptgedanke diesbezüglich ist, dass sich die dritte Generation der damaligen Einwanderer mittlerweile von dem Rollenbild des Migranten losgelöst hat und sich als ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft sieht. In Anbetracht der demographischen Situation Deutschlands und einer stetig voranschreitenden Globalisierung der Welt ist es notwendig die Ressourcen und das Potential im eigenen Land zu erkennen und frühzeitig zu fördern.

Mit dieser Erkenntnis setzt die Arbeit der DeuKischen Generation e.V. ein. Der Verein bezweckt es, der hiesigen Gesellschaft die Generation der „DeuKen“ in all ihren Facetten vorzustellen, um das Bild in der Öffentlichkeit zu korrigieren und die Überwindung kultureller Missverständnisse zu aktivieren.
Gleichauf soll der Verein diese Generation dabei unterstützen und dazu auffordern die vorhandenen Chancen wahrzunehmen, sich der Verantwortung in der Gesellschaft bewusst zu werden und einen Beitrag für das friedliche Zusammenleben zu leisten.

Realisierung der Ziele

  • Vertretung der Interessen und Belange von türkischstämmigen Jugendlichen in der
    Öffentlichkeit und gegenüber der Politik
  • Organisation von medienwirksamen, integrationsfördernden Projekten
  • Enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Medien und Politik
  • Vernetzungs- und Verknüpfungsarbeit der vorhandenen Institutionen, die sich mit der Integrations- und Bildungsthematik befassen 

Website: www.deukischegeneration.de

 

Weltsicherheitsrat-Türkei ist in der ersten Liga

Mit 151 von 192 Stimmen vergab die Vollversammlung einen der beiden für Europa reservierten Sitze an die Türkei, der andere ging mit 133 Stimmen an Österreich.

Türkei nun international engagiert wie nie zuvor

Tatsächlich hat die Türkei in den vergangenen sechs Jahren nicht nur den steilsten und nachhaltigsten wirtschaftlichen Aufschwung ihrer 85-jährigen Geschichte erlebt. Sie hat unter der islamisch-konservativen Regierung Erdogan auch außenpolitisch beträchtlich an Statur gewonnen.

"Im Klub der Entscheider"

Die türkische Zeitung Sabah meldet ihren Lesern, die Türkei spiele nun „in der Liga der Giganten”, Hürriyet sieht das Land „im Klub der Entscheider”, und das Blatt Vatan glaubt an eine „historische Mission”.

Quelle: derwesten.de 

Die deutsch-türkischen Beziehungen im Lichte der aktuellen Politik
kas.de

Wenn deutsche und türkische Journalisten zusammentreffen?

Diese Erfahrung bestätigte sich erneut beim deutsch-türkischen Journalistenseminar, das am 22. und 23. Mai 2008 in Antalya stattfand.

Die Veranstaltungsreihe, die bereits seit über 20 Jahren von der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Türkischen Journalistenverband mit Unterstützung der Deutsch-Türkischen Stiftung durchgeführt wird, hat sich zu einem wichtigen Forum für den Austausch von Informationen und Meinungen zwischen deutschen und türkischen Journalisten etabliert und die bilaterale Vernetzung der Medien gefördert.

Gekommen sind ca. 50 Vertreter und Redakteure wichtiger deutscher und türkischer Print- und Elektronikmedien, darunter die Wochenzeitungen „Der Spiegel“, „Die Zeit“, die Tageszeitungen „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Frankfurter Rundschau“, „Rheinischer Merkur“, „Stuttgarter Nachrichten“, „Hamburger Abendblatt“ und „Westdeutsche Zeitung“, sowie die türkischen Zeitungen „Hürriyet“, „Sabah“, „Cumhuriyet“, „Milliyet“ und „Turkish Daily News“. Von den Rundfunksendern waren die ARD, die Deutsche Welle, die türkischen Sender NTV, Kanal Avrupa TV und der arabische Sender „AL Jazeera“ vertreten.

Artikel weiterlesen: KAS.de

 

Zwei Welten verbinden, Deutsch-türkisch

Junge Türken integrieren sich zunehmend besser in die Gesellschaft; gleichzeitig sind sie „Motor“ für die Integration dieser Migrantengruppe.

Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie der Universität Würzburg, für die Wissenschaftler insgesamt 1099 junge Türkinnen und Türken in den Jahren 2005 und 2007 befragt hatten. Innerhalb dieser zwei Jahre ist nicht nur der Anteil türkischer Jugendlicher gestiegen, die auch deutsche Freunde haben wollen. Vergrößert hat sich ebenso der Teil der Befragten, denen es wichtig ist, sich in ihrer Herkunftssprache und in Deutsch gut verständigen zu können. Gerade der Sprachgebrauch wirkt dabei in die Familien hinein: Immer mehr türkische Jugendliche sprechen mit ihren Eltern zu Hause auch deutsch.

 „Insgesamt hat uns sehr überrascht“, so Professor Heinz Reinders, Projektleiter der Studie, „dass im vergleichsweise kurzen Zeitraum von zwei Jahren deutliche Veränderungen in Richtung Integration stattgefunden haben“. So sei der Anteil junger Türken, deren Freunde aus türkischen und deutschen Jugendlichen bestehen, von 57,2 Prozent im Jahr 2005 auf 62,9 Prozent im Jahr 2007 gestiegen. Gleichzeitig sei bei den türkischen Mädchen und Jungen im Alter von zwölf bis 17 Jahren auch die kulturelle Kompetenz gewachsen. Immerhin 61,1 Prozent der Befragten fühlten sich 2007 sicher im Umgang mit der deutschen Kultur. 2005 lag dieser Anteil noch bei 55,9 Prozent.

Website: www.magazine-deutschland.de

Berlin deutsch-türkisch. Neue Untersuchung des Integrationsbeauftragten zu Berlins "türkische Community"

Pressemitteilung
Berlin, den 19.05.2008

Vor 10 Jahren hatte eine Veröffentlichung aus dem Büro des Integrationsbeauftragten "Das türkische Berlin" vorgestellt. Zeit, einmal eine Zwischenbilanz zu ziehen: Wie hat sich Berlins größte Minderheit entwickelt? An gängigen Zuschreibungen, die sich auf hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Bildungsperspektiven, Jugendkriminalität und wachsende Religiosität konzentrieren, mangelt es nicht. Ergibt dieser Blickwinkel ein treffendes Bild von der Stadt mit den meisten türkischen Einwohnern außerhalb der Türkei?
Dr. Martin Greve und Kalbiye Nur Orhan haben eine Bestandsaufnahme gemacht und stellten fest, dass das türkische Berlin heute in weiten Teilen einer deutsch-türkischen Vielfalt Platz gemacht hat.

Für die meisten der 200.000 Berlinerinnen und Berliner mit "Migrationshintergrund Türkei" bedeutet dies, dass dieser für sie schon lange nicht mehr im Vordergrund steht.


Wahr ist: einer großen Mehrheit türkeistämmiger Berlinerinnen und Berliner geht es wirtschaftlich schlecht. Nur halb so viele von ihnen sind erwerbstätig wie in der deutschstämmigen Vergleichsgruppe. Die Arbeitslosenquote liegt doppelt so hoch. Die andere Seite der Medaille: Seit den 90er Jahren gibt es einen wahren Gründerboom bei "türkischen" Unternehmen. Der Türkisch-Deutsche Unternehmensverband schätzt, dass derzeit etwa 6.800 Unternehmen von Berliner/inne/n türkischer Herkunft geführt werden, die zusammen etwa 29.000 Mitarbeiter beschäftigen – und zwar keineswegs nur in der Nischenökonomie.


Als Konsumenten sind türkische Haushalte ohnehin schon lange ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.


"Die einstigen Verlierer der deutschen Wiedervereinigung, die von Industrieabbau und Arbeitslosigkeit im Berlin der Nachwendezeit besonders betroffen waren, haben inzwischen aufgeholt", so Günter Piening.
Das gilt insbesondere für andere gesellschaftliche Felder wie Kultur und Politik.
Dass Berlins Musik-, Theater-, Film-, Kunst- und Literaturlandschaft von eigenen türkischen Akzenten geprägt wird, kommt in der öffentlichen Wahrnehmung leider immer noch zu kurz. Andererseits konnten Martin Greve und Kalbiye Nur Orhan bei ihren Recherchen auch beobachten, dass sich u.a. viele Künstler oder Journalisten scheuten, ihre türkische Herkunft zu betonen, um nicht auf "typisch türkische" Klischees oder "türkische" Themen festgelegt zu werden. Der Migrationshintergrund, ist er Heiligenschein oder Fata Morgana? – fragt der Rundfunk- und Fernsehjournalist Kemal Hür in seinem Beitrag. Er ist ratlos, wenn sogar Kollegen tatsächlich heute noch fragen "wie ist das eigentlich bei euch?"


Türkeistämmige Journalisten möchten nicht allein auf Themen wie Ehrenmorde, Jugendkriminalität oder Migrantenprobleme abonniert werden, aufgelockert durch einen Beitrag über "exotische" islamische Festtage, der dann natürlich mit betenden Männern in der Moschee illustriert wird.


Berlins deutsch-türkische Einwohner leben heute nicht entwurzelt zwischen den Kulturen; sie geben der Gesellschaft heute wichtige Impulse. Auch in Sachen Geschlechtergerechtigkeit: Im Berliner Abgeordnetenhaus sitzen heute z.B. fünf türkeistämmige weibliche Abgeordnete.

Bis sich in der öffentlichen Wahrnehmung durchsetzt, dass der "typische Berliner" eben nicht immer nur eine schlesische Großmutter hat, sondern dass die Großmutter oft einen türkischen Namen trägt, dauert es sicher noch etwas.
Die neue Veröffentlichung des Integrationsbeauftragten will dazu beitragen, die deutsch-türkischen Realitäten Berlins besser abzubilden.

Berlin deutsch-türkisch, Einblicke in die neue Vielfalt
von Martin Greve und Kalbiye Nur Orhan

Die über 90seitige, reich illustrierte Publikation (ISBN: 978-3-938352-26-7)
gibt es gegen eine Schutzgebühr von 2,00 Euro beim

Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration
Straßburger Straße 56, 10405 Berlin
Tel.: 030 / 90 17 23 57
E-Mail: Integrationsbeauftragter(at)intmig.berlin.de


Die Broschüre wird demnächst auch als Download auf der Internetseite des Integrationsbeauftragten stehen unter:
http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/minderheiten/index.html

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Unser Ziel ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar zu machen und möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Einsatz für unsere Demokratie zu ermutigen und anzuregen. Unsere Demokratie lebt von der aktiven Beteiligung ihrer Bürger/innen!


Dem bundesweiten Bündnis für Demokratie und Toleranz haben sich in den letzten sieben Jahren eine Vielzahl von Organisationen angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen und kleinsten Initiativen. Wir möchten unser Bündnis weiter stärken und informieren Sie auf unserer Homepage über Möglichkeiten, unter dem Regenbogendach des BfDT aktiv zu werden - für Demokratie und Toleranz.

 

 

Aufgaben

Als Kernaufgabe des BfDT wurde definiert, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt zu sammeln, zu bündeln, zu vernetzen und ihm eine größere Resonanz in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Das BfDT ist damit nach seiner Aufgabenstellung zentraler Ansprechpartner und Impulsgeber der Zivilgesellschaft in allen Feldern der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

 

 

Methode

Der „Best-Practice-Gedanke" stand von Beginn an im Mittelpunkt. Das heißt, dass  bei den Aktivitäten des BfDT vor allem auch die Frage im Mittelpunkt steht, ob sich  Konkrete zivilgesellschaftliche Projekte und Lösungsansätze auf andere Regionen, Kontexte und Verhältnisse in Deutschland übertragen lassen.

 

 

Das Bündnis als zentraler Ansprechpartner

Viele Menschen und Gruppen in Deutschland setzen sich auf unterschiedlichste Weise in ihrem eigenen Lebensumfeld für ein tolerantes Miteinander ein und leisten damit ihren ganz eigenen Beitrag zu einer demokratischen Gesellschaft. Indem es die vielfältigen Aktivitäten für eine demokratische und tolerante Gesellschaft sammelt und bekannt macht, Kräfte koordiniert und berät, ist das BfDT Servicestelle und Mittler. Um  unserer Rolle als zentraler Ansprechpartne möglichst gutr gerecht werden zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe und Unterstützung angewiesen. Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Beratung oder Kontakte zu anderen Aktiven in Ihrer Region benötigen. Oder teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Ideen mit...

 

 

Das Bündnis als Impulsgeber

Neben seiner koordinierenden Rolle als Ansprechpartner der Zivilgesellschaft identifiziert das BfDT von sich aus aktuelle gesellschaftliche Problemlagen und setzt Impulse für deren Lösung. Das heißt, dass das Bündnis von sich aus oder auf konkrete Nachfrage zivilgesellschaftliche Akteure in problematischen Regionen und Themenstellungen unterstützt, die für eine erfolgreiche Arbeit wichtigen Akteure vor Ort und gegebenenfalls „Expert/innen" aus anderen Bereichen oder Regionen an einen Tisch holt und den Vernetzungs- und Problemlösungsprozess noch für die Anfangsphase begleitet. Dann soll und muss sich das BfDT jedoch aus dem Prozess lösen und es den örtlichen Partnern überlassen, das weitere Vorgehen selbständig zu planen und zu vollziehen.

 

dauerhafte Beteiligung und Begleitung kann nicht Aufgabe des bundesweiten Bündnisses sein. Dies widerspräche sowohl der Zielsetzung, zahlreiche und unterschiedliche Aktivitäten der Zivilgesellschaft zu bündeln, zu vernetzen und öffentlich zu machen als auch der bisherigen ständigen Erfahrung, dass wirklich erfolgreiche Handlungsstrategien und Lösungsansätze jeweils möglichst individuell entwickelt und von den örtlichen Akteuren getragen, fortgeschrieben, täglich und nachhaltig umgesetzt - und vor allem anerkannt sein müssen.

 

Mehr Infos unter: www.buendnis-toleranz.de

 

Deutsch-Türkische Fachgespräch /Konferenz

Ansprache von Staatsminister Günter Gloser anlässlich des zweiten Deutsch-Türkischen Fachgespräches zur Deutschen Islamkonferenz Berlin

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist mir eine große Freude, Sie in der Villa Borsig, zum zweiten Deutsch-Türkischen Fachgespräch zum Thema „Verhältnis von Staat und Religion in Deutschland und in der Türkei“ begrüßen zu dürfen.

Lassen Sie mich zunächst ein paar Worte zu unserem Tagungsort hier am Tegeler See - im Norden von Berlin gelegen - sagen. Diese Villa, die Privatresidenz des Berliner Industriellen Ernst von Borsig aus dem frühen 20. Jahrhundert, hat eine wechselvolle Geschichte: Sie war nach dem 2. Weltkrieg Sitz des Oberkommandierenden der französischen Truppen im französischen Sektor Berlins, kurze Zeit Gästehaus des Berliner Senates, Sitz der Stiftung für Internationale Entwicklung und seit kurzem - nach umfassender Renovierung - Gästehaus des Bundesaußenministers. Sie gehören zu den ersten Gästen, die hier tagen werden!

Auf dem Gelände befindet sich zudem die Akademie des Auswärtigen Amtes, in der junge Diplomaten auf ihre künftige Aufgabe vorbereitet werden. Vielleicht haben Sie in der Mittagspause Gelegenheit, sich Haus und Gartenanlage ein wenig genauer anzusehen. Ich hoffe jedenfalls, dass Sie in diesem Rahmen eine gute und fruchtbare Tagung haben werden, die an das Fachgespräch im Oktober 2007 im Generalkonsulat in Istanbul nahtlos anknüpfen kann.

Das erste Fachgespräch in Istanbul hat gezeigt, wie wertvoll, ja notwendig der Meinungsaustausch zwischen deutschen und türkischen Experten zum Verhältnis von Staat und Religion in unseren beiden Staaten ist. Es wurden Fragen angesprochen, die der weiteren Diskussion bedürfen. So war es nur folgerichtig, dass das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt jetzt zu einer Fortsetzung dieses Dialogs nach Berlin eingeladen haben. Ich darf Herrn Kollegen Altmaier und Herrn Dr. Kerber und seinem Team sehr für die gute Kooperation danken.

Meine Damen und Herren,

Deutschland und die Türkei haben in viel stärkerem Maße als andere Länder historische Verbindungen und aktuelle Berührungspunkte, es sind allem voran die Menschen, die uns verbinden: etwa 2,5 Mio. Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland, davon sind knapp 700.000 deutsche Staatsbürger. Umgekehrt reisen jedes Jahr etwa 4 Mio  Deutsche als Touristen in die Türkei, viele sind inzwischen dort auch dauerhaft ansässig.

Kulturell sind unsere Verbindungslinien viel zahlreicher, als uns häufig bewusst ist. Ob in den „türkischen Elementen“ in der Musik Mozarts und dem West-Östlichen Diwan Goethes oder heute in den international erfolgreichen Filmen von Fatih Akin, der erst Ende April an einem Tag sowohl mit dem Europäischen Medienpreis 2008 sowie in 4 Kategorien des Deutschen Filmpreises 2008 ausgezeichnet wurde: Austausch und gemeinsame künstlerische Arbeit verbinden unsere beiden Kulturen. Wir müssen alle miteinander anerkennen, dass sich durch Migration von Menschen und Ideen, durch ihre Kreativität und Dynamik die traditionelle, und letztlich fragwürdige Vorstellung von abgeschlossenen Kulturkreisen mehr und mehr auflöst.

Zum weiteren Ausbau des Dialogs zwischen unseren Zivilgesellschaften haben Präsident Gül, in seinem früheren Amt als Außenminister, und Bundesminister Steinmeier vor zwei Jahren die Ernst-Reuter-Initiative ins Leben gerufen. Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft, Medien, Bildung und Wissenschaft wirbt die Initiative für eine verstärkte zivilgesellschaftliche Vernetzung unserer Länder. Die Gründung der deutsch-türkischen Universität in Istanbul wird in diesem Rahmen ein Meilenstein sein. Im Herbst werden wir die Türkei als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2008 begrüßen.

Neben den zivilgesellschaftlichen Verbindungen spielen die wirtschaftlichen Beziehungen eine ganz wesentliche Rolle: Schon jetzt ist Europa der wichtigste Investor in der Türkei, und deutsche Investitionen sind allein im letzten Jahr um nahezu das Dreifache gestiegen! Unsere Unternehmen – fast 3.200 sind es - kommen in Ihr Land, weil sie der politischen und volkswirtschaftlichen Entwicklung der Türkei vertrauen. Umgekehrt tragen türkischstämmige Unternehmer erheblich zum Wirtschaftsleben in Deutschland bei und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Ansprache weiterlesen Auswärtiges Amt
12.05.2008

5 türkischstämmige Kandidaten

5 türkischstämmige Kandidaten haben den Einzug in den Bundestag geschafft. In der vergangenen Wahlperiode saßen ebenfalls fünf türkischstämmige Politiker im Bundestag.

  • Die Grüne Ekin Deligöz
  • SPD- Politiker Aydan Özoguz
  • die Linke Sevim Dagdelen
  • außerdem haben Memet Kilic aus Pforzheim (Grüne)
  • und Serkan Tören aus Stade/Rotenburg (FDP) erstmals Mandate erhalten.
Türkische Kandidaten bei der Wahl 2009

Bündnis 90/Die Grünen

  • Ekin Deligöz /Bayern
  • Engin Eroglu / Hessen
  • Derya Gür / NRW
  • Özcan Mutlu /Berlin
  • Cem Özdemir /Stuttgart
  • Hakan Kisa / Bayern
  • Mehmet Kilic /Baden Würtemberg

SPD

  • Lale Akgün / NRW
  • Aydan Özoguz / Hamburg
  • Ülker Radziwill / Berlin

Die Linke

  • Hüseyin Kenan Aydin /NRW
  • Irfan Cüre / Hamburg
  • Sevim Dagdelen / NRW
  • Zeynep Dere /NRW
  • Erkan Dinar
  • Nerman Göktas / Hessen
  • Figen Izgin / Berlin
  • Alisan Sengül
  • Olcay Kanmaz / Rheinland-Pfalz
  • Hamiyet Köse/ Hamburg

FDP

  • Yanki Pürsün /Hessen

CDU

  • David Erkalp / Hamburg

MLPD

  • Mehmet Ali Vuranoglu / Bayern
  • Yazgülü Kahraman-Menter / NRW
  • Ferit Altan / Bayern

Unabhängig

  • Bülent Yorulmaz /Berlin
  • Bayram Kurnaz / NRW
  • Ali Kamburoglu / Berlin
  • Ahmet Kansiz / Hessen WK 185 Offenbach
  • Yusuf Bayrak / Berlin


Im Rahmen unserer Recherchen haben wir versucht die Kandidaten zusammenzustellen. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, dass die Liste nicht vollständig ausgearbeitet sein kann bzw. unsererseits nicht vollständig recherchiert werden konnte.

Bundestagswahl 2009

Die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag findet am 27. September 2009 statt.

Wahlrechtsgrundsätze:

Von einer allgemeinen Wahl spricht man, weil alle Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland das Stimmrecht besitzen. Unmittelbar läuft die Wahl ab, weil die Wählerinnen und Wähler die Abgeordneten direkt wählen. Es gibt keine Zwischeninstanz wie zum Beispiel in den USA, wo die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Bundesstaat so genannte Wahlmänner wählen, die wiederum den Präsidenten wählen.

Mehr Infos unter: www.bundestag.de

STIMMZETTEL

Bei der Bundestagswahl können zwei Stimmen vergeben werden. Das heißt, dass auch auf dem Stimmzettel zwei Kreuzchen gemacht werden können. Mit der so genannten Erststimme (in der linken Spalte des Wahlzettels) wählen die Wählerinnen und Wähler ihren Wahlkreiskandidaten, also den Politiker, der für die jeweilige Region in den Bundestag einziehen soll. Der Kandidat, der dabei die meisten Erststimmen bekommt, ist gewählt – völlig unabhängig davon, wie das Gesamtergebnis seiner Partei ausfällt. Über die so gewonnenen Direktmandate wird sichergestellt, dass jede Region Deutschlands im Bundestag vertreten ist.

Mit dem zweiten Kreuz auf der rechten Seite des Stimmzettels, der so genannten Zweitstimme, entscheiden die Wählerinnen und Wähler über das Kräfteverhältnis der Parteien im Bundestag. Diese Stimme legt fest, welche Fraktion oder Parteienkoalition später die Mehrheit hat, um den Bundeskanzler zu wählen. Bekommt eine Partei bundesweit weniger als fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen, scheitert sie an der Sperrklausel, der so genannten Fünf-Prozent-Hürde. In diesem Fall werden ihre Landeslisten nicht berücksichtigt, es sei denn, die Partei erringt mindestens drei Direktmandate: Dann wird die Partei bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten berücksichtigt.

Türkische Prominente engagieren sich gegen Gewalt

Eine erfolgreiche Erziehung basiert auf Liebe und Zuneigung. Dafür stehen die türkeistämmigen Prominenten Nazan Eckes (Fernsehmoderatorin), Nuri Şahin (Fußballspieler) und Vural Öger (Unternehmer und Europaabgeordneter). In Fernsehspots, auf Postern und in Zeitungsanzeigen treten sie für eine gewaltfreie Erziehung ein. Der türkische Nationalspieler und Fußballstar von Borussia Dortmund, Nuri Şahin, tritt gemeinsam mit seinem Vater Savaş Şahin auf, die Fernsehmoderatorin Nazan Eckes mit ihrem Bruder Cüneyt Üngör und Vural Öger mit seiner Tochter und Mitgesellschafterin seiner Unternehmensgruppe Nina Öger.

Staatsministerin Böhmer: „Vorbilder sind wichtig! Deshalb freue ich mich, dass diese Persönlichkeiten der Kampagne ein Gesicht geben. Sie gewähren uns Einblick in ihre Familie und zeigen damit: Zuneigung ist der bessere Garant für eine gute Erziehung.“ Auch Innensenator Körting wandte sich an die Prominenten: „Sie stehen mit ihrer gelungenen Erziehung, mit ihrer erfolgreichen Biografie für die positive Botschaft der Kampagne. Sie geben Beispiel und machen den Erziehungsverantwortlichen Mut in gleicher Weise zu handeln.“

Gesamtgesellschaftliches Anliegen erhält breite Unterstützung

Nicht nur Prominente türkischer Herkunft stehen hinter der Kampagne. Auch namhafte türkische Organisationen und Unternehmen wie die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) und die Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer (TD-IHK) unterstützen die Kampagne „Hand in Hand – Gegen Gewalt! Für die Zukunft unserer Kinder“. Mit der Doğan Media Group ist es zudem gelungen, einen wichtigen Medienpartner zu gewinnen. Der zur Mediengruppe gehörende Fernsehsender „Euro D“ strahlt die Kampagnenspots aus, die Tageszeitung „Hürriyet“ schaltet entsprechende Anzeigen und verteilt bundesweit ein für die Kampagne entwickeltes Faltblatt mit Informationen zur gewaltfreien Erziehung. Auch die Polizei selbst bringt sich zum Thema kulturübergreifender Präventionsarbeit als Partner ein. Sie unterstützt und fördert den Transfer der interkulturellen Kompetenz innerhalb der Polizei im Rahmen der Aus- und Fortbildung und bietet dazu beispielsweise den Leitfaden zur Förderung der Zusammenarbeit „Polizei und Moscheevereine“ an.

Kampagne wurde in türkischer Sprache produziert

„Prävention funktioniert nur, wenn uns der Zugang zur Zielgruppe gelingt. Deshalb haben wir sämtliche Medien der Kampagne in türkischer Sprache produziert und auflagen- und quotenstarke türkische Medien zur aktiven Unterstützung gewonnen“, sagte Hetger. „Die Botschaft der Kampagne ist positiv. Wir kommen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger“, hob Hetger hervor. Die für die Kampagne ausgewählten Prominenten stünden mit ihrer Biografie für den Erfolg einer Erziehung, die frei von Gewalt sei.

Gewalt ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten

In der Erziehung gelte es, klare Grenzen aufzuzeigen. Gewalt – psychische wie physische – dürfe dabei keine Rolle spielen, dies müsse allen Eltern und Kindern klar vermittelt werden.

Die zentralen Botschaften der Kampagne lauten:

* Erziehen Sie Ihr Kind ohne Gewalt. Zeigen Sie ihm friedliche Alternativen der Konfliktlösung auf.
* Seien Sie Ihrem Kind ein positives Vorbild, indem Sie selbst Konflikte ohne Gewalt lösen.
* Pflegen Sie bei der Erziehung Kontakt zur Kindertagesstätte oder Schule Ihres Kindes. Sprechen Sie Pädagogen regelmäßig auf die Situation Ihres Kindes an.
* Werden Sie hellhörig, wenn Ihr Kind von Gewalttaten erzählt oder gar verletzt nach Hause kommt.
* Helfen Sie Ihrem Kind beim Lösen von Alltagsproblemen wie Lernschwierigkeiten, Isolation oder mangelndem Zuspruch. Fördern Sie seine Stärken.

Weitere Tipps finden sich im Faltblatt „Şiddetten Kurtulma Yolları“ („Wege aus der Gewalt“), das im Internet unter www.polizei-beratung.de abrufbar ist. Dort gibt es auch ausführliche Informationen zur Kampagne „Hand in Hand - Gegen Gewalt! Für die Zukunft unserer Kinder“ sowie eine Liste mit entsprechenden Anlaufstellen. Unter der Internet-Adresse können auch die Fernsehspots mit Nazan Eckes, Nuri Şahin und Vural Öger angesehen werden.


Weitere Informationen zur Gewaltprävention und den entsprechenden Medien der Polizeilichen Kriminalprävention im


Internet unter www.polizei-beratung.de 

Integration durch Bildung
Nationaler Integrationsplan

Die Bundesregierung hat einen nationalen Aktionsplan für Integration entwickelt. Bund, Länder, Kommunen und nichtstaatliche Organisationen engagieren sich mit rund 400 Beiträgen.

 

Ganz gleich, ob ausländische Bürgerinnen und Bürger oder Deutsche mit Migrationshintergrund – wer Deutsch lernt, findet sich in Deutschland leichter ein. Anlässlich der aktuellen Diskussion appellierte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung an die Migrantinnen und Migranten hierzulande, die vielfältigen Bildungs- und Ausbildungsangebote anzunehmen.

Integration heißt, gemeinsame Werte zu teilen:

www.integrationsbeauftragte.de

http://www.integration-durch-sport.de

Integration von türkischen Einwanderern in Deutschland

Das Zentrum für Türkeistudien hat seit 1985 über 200 Projekte abgeschlossen. Dazu zählen Forschungsprojekte gleichermaßen wie Modellprojekte, die durch praktische Interventionen die Zuwanderungswirklichkeit in Deutschland sowie die deutsch-türkischen Beziehungen aktiv mitgestaltet haben.

Die frühen Arbeiten des ZfT in den 1980er Jahren, etwa zur ethnischen Ökonomie, haben die gesellschaftliche Sicht auf die Chancen von Zuwanderung und die Möglichkeiten von Integrationspolitik nachhaltig verändert. In elementaren Bereichen hat das ZfT nicht nur neue Wege im Zusammenleben von deutschen und Zuwanderern und in der internationalen Verständigung durch seine Forschungsergebnisse geebnet, sondern die Kopplung von Theorie und Praxis in der eigenen Arbeit vollzogen.

Beispielhaft sind hier etwa die Studien zum Ausbildungspotential in türkischen Unternehmen in Deutschland, die in Modellprojekte zur Förderung der Ausbildungsbereitschaft in türkischen Betrieben mündeten oder Arbeiten zu interkulturellen Konflikten, deren Ergebnisse in die Programmierung von Praxisprojekten zum Konfliktmanagement einfließen.

PROJEKTE:

Islamfeindlichkeit vs. religiöse Akzeptanz: Die Wahrnehmung des Islams und die soziale Teilhabe der Muslime in Bulgarien und Mazedonien

Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund

Unternehmensgründung durch Migrantinnen

Versorgungslage und Bedürfnisse türkischer Migranten mit Diabetes mellitus in der stationären medizinischen Rehabilitation

APIM - Ausbildungsplatzakquise in Migrantenunternehmen

Ethnische Ökonomie in der Dortmunder Nordstadt

Dokumentation: Empirisch-quantitative Befragungen türkischer Migranten in Deutschland seit 1995

Türkeistämmige Migranten in Nordrhein-Westfalen. Regelmäßige Mehrthemenbefragung

Website: www.zft-online.de 

 

Das Bundesamt und seine Aufgaben

Das Bundesamt als Kompetenzzentrum für Migration, Integration und Asyl nimmt vielfältige Aufgaben wahr. Es entscheidet über Asylanträge und Abschiebeschutz von Flüchtlingen. Weiterhin gehört zu den Schwerpunkten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die sprachliche, soziale und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern in Deutschland zu fördern und zu koordinieren.

Außerdem hilft das Bundesamt als zentrale Steuerungsstelle in Zuwanderungs- und Migrationsfragen bei der Verteilung jüdischer Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion und vermittelt Ausländern, die in ihre Heimat zurückkehren möchten, Informationen zur freiwilligen Rückkehrförderung.

Es widmet sich auch der verstärkten Zusammenarbeit mit seinen europäischen Partnern auf den Gebieten Asyl und Migration. In diesem Rahmen wird ein Personalaustausch zwischen dem Bundesamt und den Partnerbehörden innerhalb der EU gepflegt (Liaisonpersonal). Zudem dient das Bundesamt als Kontaktstelle für zeitlich begrenzten Schutz bei einem Massenzustrom von Vertriebenen.

Über Asylanträge entscheiden nach persönlicher Anhörung des Bewerbers und gewissenhafter Prüfung der vorgetragenen Asylgründe Mitarbeiter des Bundesamtes. Sie stellen fest, ob ein Anspruch auf Asyl nach dem Grundgesetz besteht, ob der Antragsteller Schutz als Flüchtling nach der Genfer Konvention genießt oder ob zielstaatsbezogene Abschiebungsverbote nach dem Aufenthaltsgesetz vorliegen.

Mit dem Zuwanderungsgesetz, das am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist, hat das Amt weitere Aufgaben erhalten. Hierzu gehören die Entwicklung und Durchführung von Integrationskursen (Sprach- und Orientierungskurse) für Zuwanderer, die Neuausrichtung der Migrationserstberatung und die Förderung von Projekten zur sozialen und gesellschaftlichen Eingliederung der in Deutschland dauerhaft lebenden Aussiedler und Ausländer. Zugleich entwickelt das BAMF ein bundesweites Integrationsprogramm und arbeitet der Bundesregierung auf dem Gebiet der Integrationsförderung fachlich zu.


Auch die umfassende Information und das Erstellen fachbezogener Informationsmaterialien sowohl für Zuwanderer als auch für Ausländerbehörden, Integrationskursträger und weitere an der Integration beteiligte Stellen gehören zu den Aktivitäten des Amtes. Zusätzlich führt das Bundesamt das Ausländerzentralregister und betreibt wissenschaftliche Forschung zu Migrationsfragen, um analytische Aussagen zur Steuerung der Zuwanderung zu gewinnen.

Website: www.bamf.de 

 

Leitlinien der Integrationspolitik

Das Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz »Verschiedene Kulturen – Leben gemeinsam gestalten!«

Zentrale Ziele des 2007 vorgestellten Integrationskonzeptes des Landes Rheinland-Pfalz, das noch vor dem Nationalen Integrationsplan (NIP) veröffentlicht wurde, sind die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in allen Lebensbereichen, die Intensivierung des gesellschaftlichen Dialogs und die Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund an allen politischen Entscheidungen. Das Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz ist Grundlage seiner Integrationspolitik in der Legislaturperiode bis 2011.

Das Integrationskonzept befindet sich derzeit in seiner Umsetzungsphase. Gesteuert wird der Prozess in acht Arbeitsgruppen, entsprechend den acht Handlungsfeldern des Konzepts: Interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnung, Partizipation, Bildung, Arbeitsmarkt und Ausbildung, Familie, Gesundheit, Religion und Kultur und kulturelle Identität.

Hier Downloaden: Integrationskonzept des Landes Rheinland-Pfalz

Website: www.lebenswege.rlp.de

Türkei - Privilegierte Partnerschaft statt EU-Mitgliedschaft

Zwischen der Türkei und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bestehen seit vielen Jahren enge, freundschaftliche Beziehungen. Die Türkei ist für Deutschland und Europa ein geschätzter und zuverlässlicher Partner. Größe, politisches Gewicht und Geschichte machen die Türkei zu einem erstrangigen Partner der Europäischen Union. Wir sind überzeugt davon, dass eine enge partnerschaftliche Beziehung zur Türkei auch in Zukunft für die erfolgreiche Entwicklung der Europäischen Union von herausragender Bedeutung ist.

Schriften zur Europäischen Integration 01/08:
Privilegierte Partnerschaft statt EU-Mitgliedschaft.

>> PDF- Dokument hier zum download

Inhalt

Vorwort

Dr. Werner Langen MdEP
Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament

Markus Ferber
MdEP
Co-Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament

Die Entwicklung der Beziehungen der Europäischen Union und der Türkei
Dr. Werner Langen MdEP

Finanzielle Auswirkungen einer Vollmitgliedschaft der Türkei in Europa:
Kann sich die EU einen Beitritt der Türkei leisten?
Markus Ferber MdEP

Regionalpolitik: Türkei überfordert europäische Aufnahmefähigkeit 
Dr. Markus Pieper MdEP

Neue Form der Zusammenarbeit zwischen EU und Partnerstaaten 
Elmar Brok MdEP

Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Türkei
Dr. Renate Sommer MdEP

Die Türkei und die Minderheiten
Bernd Posselt MdEP

Die Situation der Frauen in der Türkei
Doris Pack MdEP
Dr. Angelika Niebler MdEP

Religionsfreiheit in der Türkei
Dr. Othmar Oehring

Die Präsidentschaftswahlen in der Türkei
Jan Senkyr 

Kurzbiographien der Autoren

Website: http://www.cducsu.eu/content/view/427/3/

 

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