Augengesundheit – Reizfaktoren unter der Lupe

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Augengesundheit

Sie sind unser visuelles Tor zur Außenwelt – und stehen gleichzeitig ständig mit ihr in Kontakt. Dabei werden unsere Augen durch Faktoren wie verschmutzte Luft, UV-Licht oder Pollen herausgefordert. Denn diese können die Bindehaut strapazieren und Entzündungen auslösen. Das Risiko dafür steigt, wenn die Abwehr, z. B. während der Erkältungszeit, geschwächt ist. Auch der moderne Lebensstil kann die Augen stressen. Denn Bildschirmarbeit sowie der zunehmende Gebrauch digitaler Medien belasten das Auge sehr einseitig. Durch konzentriertes Nahfokussieren verringert sich die Blinzelfrequenz, wodurch der Tränenfilm austrocknen kann. Sich dessen bewusst zu sein und das Auge bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen, wird deshalb immer wichtiger.

Das hilft, wenn die Luft der Bindehaut zu schaffen macht

Die Bindehaut kleidet die Augenlider von innen aus und reinigt das Sehorgan mit jedem Wimpernschlag – Fremdkörper werden weggewischt und der Tränenfilm auf dem Auge verteilt. Unter den Faktoren, die der Bindehaut schaden, gewinnt vor allem Luftverschmutzung an Bedeutung. Es gilt: Je schlechter die Luft, desto höher die Anzahl von Patienten mit Bindehautentzündung in augenärztlichen Praxen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.[1] In Deutschland ist vor allem die Feinstaubbelastung der Luft ein Problem[2] – auch für die Augen. Denn dieser kann Zellen in der Bindehaut schädigen, die einen Teil des Tränenfilms produzieren, und die Schleimhaut reizen.

Typische Anzeichen einer Bindehautentzündung sind brennende, juckende und tränende Augen sowie geschwollene Augenlider. Häufig ist das Auge gerötet, da sich Blutgefäße in der Bindehaut weiten, um die Hornhaut im Auge mit Sauerstoff zu versorgen. Eine Aufgabe, die der defekte Tränenfilm allein nicht mehr übernehmen kann.

Das hilft: Bei hohen Feinstaubwerten kann eine Brille das Auge wirksam schützen (Infos über aktuelle Luftwerte stehen auf der Homepage des Umweltbundesamts). Wichtige Werte: Der Grenzwert für Feinstaub liegt bei 50 µg/m3 pro Tag. Aber schon Werte um 10 µg/m3 können bei empfindlichen Personen die Bindehaut reizen. Machen sich erste Beschwerden bemerkbar, ist vor allem schnelle Hilfe gefragt.

Die gereizte Bindehaut mit pflanzlicher Hilfe beruhigen

Auszüge der Heilpflanze Euphrasia (Augentrost) können Bindehautentzündungen wirksam lindern (siehe: 3. Heilpflanzen.doc). In einer Anwendungsstudie[1] wurden sowohl die Wirksamkeit (von 93 Prozent aller Testpersonen) als auch die Verträglichkeit (von 99 Prozent der Anwender) der Euphrasia D3 Augentropfen von Weleda mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Symptome – Bindehautrötung, Lidschwellung, Brennen und Juckreiz sowie Fremdkörpergefühl im Auge – konnten durch die Anwendung deutlich gebessert werden. Durchschnittlich ließen die Beschwerden innerhalb von 5,2 Tagen vollständig nach. Neben der Flasche für die Langzeitanwendung gibt es die Augentropfen auch in praktischen Einzeldosen für den gelegentlichen Gebrauch und für unterwegs.

3 weitere Tipps für gesunde Augen

1. Viel grünes Gemüse essen: Denn es enthält den Stoff Lutein, der eine Sonnenbrille zwar nicht ersetzen – schädliche UV-Strahlung aber filtern kann und so einen natürlichen Sonnenschutz bietet.
2. Schutz vor Pollen: Wer auf dem Land wohnt, sollte am besten zwischen 19 und 24 Uhr lüften. Denn dann ist die Pollenkonzentration am geringsten. In der Stadt ist hingegen zwischen 6 und 8 Uhr morgens die beste Zeit zum Lüften.
3. Auf Konservierungsstoffe verzichten: Augentropfen gegen Bindehautentzündungen sollten möglichst frei von Konservierungsstoffen sein. Dadurch sind sie besonders gut verträglich und reizen die Bindehaut nicht zusätzlich.
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