Dampfen per E-Zigarette: was steckt dahinter?

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Bild: © istock.com/Grzegorz Petrykowski

Die E-Zigarette ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr. Viele Raucher nehmen sie als Alternative, manche sind sogar ganz umgestiegen. Dennoch wissen längst nicht alle Nutzer Bescheid, wie das Prinzip des Dampfens eigentlich funktioniert.

Woraus besteht ein Dampfer?

Vorweg: Der Name Dampfer ist gleichbedeutend mit dem Begriff E-Zigarette. Darüber hinaus ist die Bezeichnung Dampfer nur logisch, da sie keinen Rauch produziert, sondern lediglich Wasserdampf – denn in einem Dampfer findet keine Verbrennung statt. Dazu ein Blick auf die Bestandteile eines Dampfers, wie hier bei mr-smoke.de grafisch dargestellt:

  • Mundstück: Am Mundstück werden die Lippen angesetzt, der Dampf tritt dort hinaus.
  • Tank: Im Tank werden die sogenannten Liquids eingesetzt. Sie sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich; ähnlich wie bei einer Wasserpfeife kann der Dampf folglich nach Apfel, Orange und vielen anderen Nuancen schmecken. Die Flüssigkeit des Liquids wird bei etwa 60 bis 70 Grad Celsius erhitzt und es entsteht Wasserdampf.
  • Für die Verdampfung sind Verdampferkopf und Basis verantwortlich. Sie lösen die Erhitzung aus und sorgen für Dampf.
  • Der Akku liefert die elektrische Energie für den Verdampferkopf.
  • Der Feuerknopf verhindert, dass ungewollte Verdampfungen stattfinden. Bedeutet: Nur wenn er gedrückt wird, kann Dampf inhaliert werden.

Welche Teile müssen gewechselt werden?

Liquids und Akkus müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Nämlich dann, wenn ihre Kapazitäten erschöpft sind. Außerdem sollten sie hin und wieder gereinigt werden. In welchem Zeitraum das geschieht, hängt stark von der Nutzung sowie von den Produkten ab. Der Markt gibt inzwischen viele verschiedene Dampfer her, die sich auch preislich stark unterscheiden. Ein Blick auf die Anbieter zeigt, dass auch die Formen ganz unterschiedlich sind. So existieren einfache, kleine Dampfer im Zigaretten-Look, während andere Dampfer optisch nicht viel mit den Glimmstängeln zu tun haben. Kunden haben also die freie Wahl; für den Anfang stehen Starter-Packs bereit, in denen alles Notwendige enthalten ist, inklusive einer Anleitung, wie die E-Zigarette gewartet und bedient wird.

Eben diese Starter-Packs sind oft besonders günstig und werden deswegen oft gekauft. Tatsächlich erlauben sie die ersten Schritte in der Dampfer-Welt für kleines Geld; wer im Lauf der Zeit genauere Vorstellungen vom Dampfen bekommt, kann immer noch umsteigen. Gut erhaltene Dampfer werden übrigens auch gebraucht gekauft bzw. verkauft, was als weiteres Qualitätsmerkmal verstanden werden darf. Das Mundstück kann man schließlich wechseln – und der Rest ist Formsache.

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