Darin unterscheiden sich Tages-, Wochen- und Monatslinsen

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Bild 1: © istock.com/nicoletaionescu

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Rund fünf Prozent aller Menschen mit Sehschwäche tragen Kontaktlinsen. Tendenz steigend. Die Sehhilfe, die direkt auf dem Auge getragen wird, ist für viele genau deswegen sehr attraktiv, weil sie das Aussehen nicht verändert. Doch Kontaktlinse ist nicht gleich Kontaktlinse. Sowohl im Handling als auch in der Beschaffenheit gibt es Unterschiede.

Harte und weiche Kontaktlinsen

Der wichtigste Unterschied ist der zwischen weichen und harten Kontaktlinsen, die in sämtlichen möglichen Stärken sowie mit weiteren speziellen Eigenschaften erhältlich sind. Harte Kontaktlinsen sind formstabil und speichern keine Flüssigkeit in sich. Bei weichen Kontaktlinsen verhält es sich anders: Sie können Flüssigkeit aufnehmen und wirken daher auf Anhieb verträglicher auf dem Auge, während sich der Träger an die harten Linsen meist erst einmal gewöhnen muss.

Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist das Trageintervall. Hier gibt es im Grunde drei verschiedene Varianten: die Tages-, die Wochen- und die Monatslinsen. Wie der Name vermuten lässt, werden Tageslinsen jeweils nur einen Tag lang getragen. Nach dem einmaligen Gebrauch werden sie entsorgt. Der Vorteil: Wer Tageslinsen trägt, muss sich um die Reinigung keine Gedanken machen.

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Bild 2: © istock.com/bluebeat76

Vor- und Nachteile von Tageslinsen

Tageslinsen zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort und eine gute Verträglichkeit aus. Im Alltag sollte man vorsorgen: Träger sollten stets ein Paar Ersatzlinsen bei sich tragen, denn fällt eine Tageslinse herunter, darf sie nicht noch einmal verwendet werden. Stattdessen setzt der Träger einfach eine neue ein. Für Sportler eignen sich Tageslinsen besonders gut. Sie wissen diese Alternative zu schätzen, wenn sie bei der Ausübung ihres Hobbys auf eine Brille verzichten möchten.

Auch bei schlechtem Wetter kann die Brille für den ein oder anderen Tag durch eine Tageslinse ersetzt werden. Ein 30er-Päckchen bekommt man in der Regel bereits für rund zehn Euro. Besonders für Gelegenheitsträger ist dies besonders günstig. Für Menschen, die regelmäßig Kontaktlinsen tragen möchten, lohnt sich indes die Anschaffung von Wochen- oder Monatslinsen.

Der treue Begleiter: Wochen- und Monatslinsen

Bild 3: © istock.com/sergeyryzhov

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Monatslinsen entscheidet man in normale Monatslinsen und Zwei-Wochen-Linsen. Die jeweilige Bezeichnung kennzeichnet die mögliche Tragedauer. Sie müssen nicht so oft ausgetauscht werden wie Tageslinsen. Manche Präparate können sogar über Nacht im Auge bleiben. Allerdings empfiehlt sich dies nicht, um dem Auge Ruhezeiten zu gönnen. Nach jedem Tragen sollten die Linsen sorgfältig mit steriler Kochsalzlösung gereinigt werden.

Besonders robust sind sogenannte Jahreslinsen, die in zwei verschiedenen Varianten erhältlich sind: in einer formstabilen oder einer weichen Version. Sie werden auch als Dauerlinsen bezeichnet und sind für Ablagerungen besonders anfällig. Die gründliche Reinigung, die täglich erfolgen sollte, hilft dabei Verunreinigungen zu vermeiden. Auch benötigen die Augen längere Zeit, um sich an das Tragen zu gewöhnen. Dafür ist das Sehergebnis in diesem Fall besonders gut.

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