Das Supertalent – Talente der 8. Show

0

Katsumi Sakakura
Foto: MG RTL D / Christoph Assmann

Nackte Tatsachen von Kartentrickser Blake Eduardo aus der Schweiz, ein Drohnenballett von Hightech-Poet Marco Tempest aus New York und ein kopfstehender Opernsänger aus Stuttgart: Auf diese Talente und noch viele mehr dürfen sich die Zuschauer am kommenden Samstag, 4. November 2017 ab 20.15 Uhr freuen. Außerdem: Der 1 .Heiratsantrag in der Geschichte von „Das Supertalent“! Eigentlich wollte Michaela Ackermann aus Zirndorf nur ihrem Freund Christian Rümler für seinen Auftritt die Daumen drücken – doch Christian holte sie gleich mit auf die Bühne, und fiel vor seiner Freundin auf die Knie…

Break the Tango aus Zürich haben sich bei einem Tanzprojekt kennengelernt und schnell entschieden, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Inzwischen tritt die internationale Truppe seit 2016 gemeinsam auf. Dazu gehören die Tänzer Björn und Henry aus der Schweiz, Gil aus Mexiko, die Südkoreaner Kwangsuk und Cho und der Spanier Jonathan sowie der Sänger Luciano aus Argentinien. Ob Break the Tango die Jury mit ihrer Show aus Tanz und Gesang überzeugen kann?

Dave Enns will am Samstag mit seinen Hupen für Stimmung sorgen! In Kanada geboren, lebt der Vater von vier Kindern in Kalifornien. Nach seinem Studium der Musiktheorie und Musikmanagement arbeitet Dave heute als Kantor und leitet in der Kirche den Chor, die Band und alles, was mit dem Thema Musik zu tun hat. Für „Das Supertalent“ hat sich der „Hupenmann“ (Dave über Dave) in einen knallorangenen Anzug geworfen, an dem insgesamt 25 Hupen an Armen und Beinen befestigt sind. Ob diese Töne die Jury erfreuen werden?

Mizai Kobi (24) wurde auf der Karibikinsel Curacao geboren und lebt mittlerweile in Rotterdam. Rhythmus, Bewegung und Akrobatik lagen der exotischen Schönheit schon immer im Blut. Nach der Highschool wollte sie ihr Talent weiterentwickeln und besuchte in Rotterdam eine Zirkusschule, wo sie sich auf Luftakrobatik spezialisierte. Inzwischen kann sich Mizai ein Leben ohne Fliegen gar nicht mehr vorstellen.

Leni Hein (12) aus Vaihingen ist leidenschaftliche Tänzerin – und das bereits, seitdem sie vier Jahre alt war. Seit 2013 nimmt sie auch an Tanz-Meisterschaften teil. Unterstützt wird die quirlige Schülerin dabei von ihren Eltern und Sabrina, „der besten Tanzlehrerin der Welt“, wie Leni findet. Mit ihrer Tanzlehrerin hat die 12-Jährige eine Contemporary-Performance für den Auftritt bei „Das Supertalent“ einstudiert – dabei tanzt sie sonst eigentlich Hip-Hop und Videoclip-Dancing. Dieter Bohlen plaudert aus dem Nähkästchen: „Meine Tochter hat mit Ballett angefangen und ich muss immer gucken, ob sie richtig steht. Das ist anstrengender als man denkt! Die 5. Position sieht bei mir immer kacke aus.“ Gut, dass Leni schon ein bisschen mehr Erfahrung hat als der Pop-Titan. Ob die 12-Jährige mit ihrer Darbietung überzeugen kann?

Er will die Zuschauer mit auf eine Phantasiereise nehmen: Beruflich ist Jürgen Kemper (57) aus Bottrop bereits als Coach damit erfolgreich und schenkt den Menschen– Burnout-Patienten zum Beispiel – mit seiner Mischung aus Musik, intuitiven Worten und dem richtigen Tonfall innere Ruhe. Für seinen Auftritt bei „Das Supertalent“ hat er sich on top ein besonderes Outfit ausgesucht, dass zur richtigen Stimmung beitragen soll. „Das wird nix“, vermutet Bruce Darnell pessimistisch. Ob die Jury und das Supertalent-Publikum erreichbar für Jürgens Message sind?

Geboren und aufgewachsen in der Slowakei, leben Daniel Spiner (31) und Andrea Buckova (28) heute beide in Wien. Die Sängerin und der Pianist arbeiten erst seit knapp zwei Monaten zusammen – eigentlich zu früh für einen ersten Auftritt, fanden die Musiker. Doch Andreas Freund war so überzeugt vom Talent der beiden, dass er das Duo kurzerhand bei „Das Supertalent“ anmeldete. „Und dann wollten wir uns dem Abenteuer auch stellen“, erklärt Andrea. Auf der Supertalent-Bühne wollen sie nun mit dem Song „Ordinary World“ von Duran Duran überzeugen. „Es gibt nur zwei Möglichkeiten“, vermutet Dieter Bohlen. „Entweder wird es sensationell oder richtig scheiße.“ Volltreffer oder Vollkatastrophe – wie wird das Abenteuer für das musikalische Duo ausgehen?

„Ich bin im Zirkus geboren und aufgewachsen.“ Fernando Frank (22) aus Kernen im Remstal ist ein echtes Zirkuskind. Einen Beruf hat Fernando nie erlernt, sein Leben ist die Bühne. Sein Talent, das Balancieren, übt Fernando seit seinem sechsten Lebensjahr und muss inzwischen ein Kinn aus Stahl haben: Mehrere Kilos kann Fernando auf seinem Kinn balancieren, u.a. Stühle, ein Tisch, sogar ein kompletter Bauzaun! Für Samstag verspricht der 22-Jährige etwas Besonderes: „Ich habe diese Show wirklich nur für ‚Das Supertalent‘ vorbereitet!“ „Ein bisschen verrückt bist du schon“, findet Bruce Darnell. Was Fernando wohl geplant hat?

Geboren in Estland, lebt Karina Doikina (26) seit knapp acht Jahren im österreichischen Seiersberg. Hauptberuflich ist sie Masseurin, aber derzeit ist die 26-Jährige in Elternzeit. Auf ihre große Leidenschaft – das Tanzen – kann sie aber nicht verzichten: Karina tanzt wirklich in jeder freien Minute! „Wenn ich weiß, der Reis kocht noch eine Viertelstunde, dann tanze ich in der Zeit“, strahlt die Estin. Eine professionelle Tanzausbildung hat Karina zwar nie gemacht, aber: „Ich tanze mit viel Gefühl“, erklärt sie. Dieter Bohlen ist zunächst wenig beeindruckt und fragt im Publikum nach: „Ihr tanzt doch auch alle gerne, oder? Wer will mittanzen?“ Sprach’s, und schwupps – akquiriert der Pop-Titan flugs ein paar freiwillige Backgroundtänzer aus dem Publikum für Karinas Auftritt. Ob Karina angesichts dieser Verstärkung auf der Bühne die Jury von ihrem Talent als Solotänzerin überzeugen kann?

Die Bartigerzz aus Paris, das sind Nama (26), Jonathan (22), Nabil (26) und Aly (21). Die vier Athleten haben sich 2011 in dieser Formation zusammengefunden und bezeichnen sich selbst als die Vorläufer des „Streetworkouts“ in Europa. Für die durchtrainierten Oberkörper der vier Franzosen gibt es jedenfalls schon vor dem Auftritt viel Applaus vom weiblichen Publikum, und auch Bruce Darnell muss neidlos anerkennen: „Die haben schon tolle Bodies.“ Aber das ist bei weitem nicht alles, was die Bartigerzz zeigen wollen!

Ihor Yakymenko (25) wurde in der Ukraine geboren und wuchs in Berlin auf, wo er nach einer fünfjährige Ausbildung an der Staatlichen Artistenschule immer noch lebt und arbeitet. „Ich zeige euch eine Mischung aus Handstandakrobatik, Mastakrobatik und Bodenakrobatik. Und das versuche ich, tänzerisch zu verbinden“, kündigt der 25-Jährige an. „Meine einzige Sorge ist, dass ich ausrutsche.“ Denn vor einem Jahr hatte Ihor einen Kreuzbandriss, den er auskurieren musste. Backstage drückt Freundin Aniko die Daumen, die selbst auch Artistin ist. Wie Ihors Auftritt bei der Jury ankommen wird, erfahren die Zuschauer am Samstag.

Er wagt sich nur mit einem strategisch gut platzierten Hut und einer Krawatte auf die Bühne und sorgt damit für Gelächter und große Augen: „Jemand hat mein Kostüm gestohlen“, erklärt Blake Eduardo (38) sein nahezu nacktes Auftreten. Der Schweizer mit chilenischen Wurzeln liebt die Bühne, versuchte sich bereits als Schauspieler oder hinter der Kamera. Doch nun hat er zu seiner eigentlichen Berufung gefunden: einer Zaubershow mit Comedy-Elementen. Für seinen Auftritt am kommenden Samstag bittet Eduardo Bruce Darnell als Assistenten auf die Bühne – der mit spitzem Finger den Hut an der richtigen Stelle halten soll. Ob der Nackedei mit seinen Kartentricks bei der Jury punkten kann?

Katsumi Sakakura (54) aus Tokio hat einen einzigartigen Tanzstil erfunden, bei dem er Elemente aus verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet. Im Alter von fünf Jahren erlernte der Japaner von seinem Vater Karate, nur fünf Jahre später kamen weitere Kampfsportkünste hinzu, bevor er während seiner Universitätszeit das Boxen erlernte. Mit Mitte Zwanzig erlernte der Allrounder das Hip Hop Tanzen und begann, Bewegungen und Rhythmen der Martial Arts mit Tanzelementen zu kombinieren. Seinen einzigartigen und ästhetischen Stil will Katsumi am Samstag nun auch Jury und Publikum präsentieren.

Friseurmeister Mike Häberle (27) aus Laichingen führt seit fünf Jahren einen Friseursalon in Neu-Ulm und steht privat total auf … Schlagermusik! „Gefühlvollen Schlager, mit Texten die von meinem Herzen direkt in die Herzen der Zuhörer gehen“, beschreibt er seine Lieblingssongs. Mike ist frisch verheiratet und träumte schon immer davon, einmal auf einer großen Bühne zu stehen. Diesen Wunsch wird sich Mike bei „Das Supertalent“ nun selbst erfüllen: „Ich will Nino de Angelos ‚Jenseits von Eden‘ singen, weil das ein Song ist, der mich seit meiner Kindheit begleitet“, erzählt der Friseurmeister. „Der ist aber schwer“, weiß Dieter Bohlen, selbst großer Nino de Angelo-Fan. Wird Mike vor den kritischen Augen und Ohren der Jury bestehen?

Petr Vokal (76) kommt gebürtig aus Prag, lebt aber seit vielen Jahren in Stuttgart. In Tschechien hat Petr klassischen Gesang gelernt und bei einem Gesangswettbewerb in den 60er Jahren sogar einmal Karel Gott ausgestochen! Petr ist dank seines täglichen Yoga-Trainings topfit. Auch den Kopfstand beherrscht der 76-Jährige einwandfrei – und in dieser Position singt er am liebsten. Bei „Das Supertalent“ will Petr mit Giacomo Puccinis „Nessun Dorma“ punkten, natürlich auf dem Kopf stehend!

Der Schweizer Marco Tempest (52) lebt und arbeitet inzwischen seit 20 Jahren in New York. Der Multimedia-Magier bezeichnet sich selbst als Geschichtenerzähler, der Wissenschaft mit Zauberei verbindet. Hauptberuflich ist Marco in der Forschung tätig und versucht stets, die neuesten Technologien mit seiner Zauberkunst zu verbinden. „Damit erzähle ich Geschichten aus der Zukunft“, erklärt der 52-Jährige. Bei seinem Auftritt am kommenden Samstag will der Hightech-Poet eine Art magisches Drohnenballett zeigen – und hofft, damit keinen Absturz zu riskieren.

Die MDC Company aus CH-Neuchatel besteht aus 13 Hobbytänzerinnen und -tänzern unter der Leitung von Choreografin Melinda Stampfli. „Mit unseren Tänzen wollen wir Geschichten erzählen und die Herzen der Zuschauer berühren“, erklärt Melinda. Für „Das Supertalent“ hat die Gruppe deswegen eine Choreografie mit vielen verschiedenen Tanzelementen einstudiert und hofft, damit den Geschmack der Jury und Zuschauer zu treffen.

Ryan Stock (36) aus Las Vegas und seine Assistentin und Lebenspartnerin Amber haben sich vor 15 Jahren auf einem Festival kennen und lieben gelernt. Seitdem stehen die beiden zusammen auf der Bühne. Ryan war bereits seit seiner Jugend von der Zauberei fasziniert und hat sich schnell für eine Karriere als Magier und Performancekünstler entschieden. „Was wir machen ist ein bisschen anders als das, was alle anderen tun“, behauptet der 36-Jährige an und kündigt an: „Manche Menschen finden es vielleicht sogar ein bisschen fies.“ Was ein massiver Fleischerhaken und eine Kettensäge mit Ryans Auftritt zu tun haben, erfahren die Zuschauer am kommenden Samstag um 20.15 Uhr bei „Das Supertalent“.

Share.