Digitalkameras

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Bild: ©istock.com/MarioGuti

Was unterscheidet eine Systemkamera von einer Spiegelreflexkamera?

Bridgekameras wurden ursprünglich konzipiert, um die Lücke zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera zu schließen. Inzwischen sind sie jedoch eine eigene Kameraklasse und zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus und gelten als beliebte Alternative zur Spiegelreflex Kamera. In den letzten Jahren haben sich Bridgekameras enorm weiterentwickelt. Anders als bei einer Spiegelreflexkamera können allerdings die Objektive nicht gewechselt werden, andererseits sind sie kleiner und haben einen elektronischen Sucher. Sie eignen sich nicht nur für Einsteiger, sondern auch viele fortgeschrittene Fotografen nutzen eine Bridgekamera.

Großer Zoombereich vorhanden

Eine Bridgekamera zeichnet sich dadurch aus, dass ein Objektiv mit großem Zoombereich fest verbaut ist. Dadurch ist es möglich von Makroaufnahmen bis zu großen Landschaftsaufnahmen so gut wie alles abzulichten. Daher fallen Bridgekameras auch größer aus als eine Systemkamera, bei der Wechselobjektive möglich sind. Bridgekameras haben allerdings auch einige Nachteile. Objektive mit einem großen Zoombereich sind zum einen nicht so scharf, zum anderen besitzen sie eine relativ kleine Blende. Bridgekameras sind ideal als Reisekamera geeignet, trotzdem können sie von der Anpassungsmöglichkeiten her nicht mit einer Spiegelreflexkamera mithalten.

Vorteile der Bridgekamera – niedriger Preis

Eine Bridgekamera gibt es bereits unter 200 €. Wer eine gute Qualität sucht, sollte sich einmal im Preisbereich um die 300 € umschauen. Bridgekameras sind allerdings teurer als Kompaktkameras, sehr gute Modelle gibt es ab 500 €. Im Vergleich sind Bridgekameras deutlich preiswerter als Spiegelreflexkameras, da der Kauf weiterer Objektive entfällt. Schließlich kostet ein Objektiv unter Umständen mehr als die Kamera. Eine qualitativ hochwertige Bridgekamera kann allerdings auch mit weit über 1000 € zu Buche schlagen. Die Auswahl an Kameras ist inzwischen riesig – wie das Angebot der Bridgekameras von Kamera.net zeigt, ist jedoch für jeden Geldbeutel ein passendes Modell vorhanden.

Der Sensor entscheidet über die Bild-Qualität

Eine der wichtigsten Komponenten bei einer Bridgekamera ist der verbaute Sensor. Denn er entscheidet wie das Objektiv über die Qualität des Bildes. Wichtig sind nicht nur die Megapixel, sondern die Größe des Sensors, denn sie hat Einfluss darauf, wie viel Licht vom Sensor verarbeitet werden kann. Generell besitzen Bridgekameras kleinere Sensoren als eine Spiegelreflexkamera. Trotzdem gibt es inzwischen gute Bridgekameras, die einen qualitativ hervorragenden Sensor besitzen, der so hochwertige Fotos macht, dass der Unterschied zu einer Spiegelreflexkamera so gut wie gar nicht mehr auszumachen ist.

Fazit:

Bridgekameras sind kleiner und leichter als eine Spiegelreflexkamera. Aufgrund des großen Zoombereichs lassen sich mit ihnen jedoch auch hochauflösende und scharfe Landschaftsaufnahmen genauso schießen wie Makroaufnahmen. Hierfür sind keine vielen verschiedenen Objektive erforderlich und auch der Preis spielt eine große Rolle, denn ein gutes Objektiv für eine Spiegelreflexkamera kann schon einmal mehr Kosten, als die eigentliche Kamera. Wer auf der Suche nach einer Allround-Kamera ist und keine Lust hat, das Objektiv zu wechseln, der sollte sich einmal eine Bridgekamera anschauen.

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