So wird der Mode-Frühling 2017

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Kaum zeigt das Thermometer mal mehr als 10 Grad an, schon tummeln sich auf den Boulevards und Plätzen wieder auffällige Outfits in bunten Farben. Ganz klar: Der Frühling ist da und mit ihm eine ganze Reihe neuer Mode-Trends, die sich bereits in den großen und kleinen Fashion Shows ankündigten. Damit man dabei nicht den Überblick oder – schlimmer noch – den Anschluss verliert, haben wir ein paar der kommenden Trends zusammengetragen.

 
Frühling

Vielseitiger Frühling: Gürtel, Ärmel, Outdoor-Details

Der Frühling 2017 wird modetechnisch eindeutig vielseitig. Fast scheint es so, als würden viele Designer eigene Wege gehen und den modebewussten Kunden die freie Wahl lassen, statt sie durch einheitliche Trends einzuengen. Die Shows des Herbstes und Winters zeigten ganz deutlich, mit wie vielen verschiedenen Details, Schnitten und Accessoires experimentiert wurde. Ein Beispiel sind etwa die Statement-Ärmel, die weiterhin die Arme betonen – sei es mit Puff, Ballon oder Trompete. Alternativ sah man aber auch breite Taillengürtel, die die Aufmerksamkeit auf die Körpermitte legen. Der Clou: Oft setzen sich die Gürtel farblich deutlich vom Rest ab und leuchten so noch mehr. Nicht zuletzt ist auch Outdoor-Chic wieder im Kommen. Ob Cargo-Taschen oder Kapuzen: was einst für die Natur gedacht war, ist längst im Großstadt-Dschungel angekommen.

Pink ist das neue Schwarz, knallige Farben

Hauptsache knallig! Das dürften sich vor allem die Besucher der Shows in New York und Paris gedacht haben, denn grelle Farben waren omnipräsent. Besonders das knallige Pink war buchstäblich nicht zu übersehen. Von Bubble Gum bis Fuchsia – mit Pink macht man 2017 definitiv nichts falsch. Doch auch andere Farbtöne sind gern gesehen, solange es grell und in einem Neonton gehalten ist. An Neon scheint kein Weg vorbeizuführen – selbst wenn es nur ein kleines Highlight am Rock oder in Form einer knalligen Handtasche ist. Die führenden Boutiquen und Online-Händler für trendige Mode scheinen in ihren Sortimenten schon jetzt den Trend erkannt zu haben. Selten leuchtete einem die Ware derartig entgegen wie in diesem Frühjahr.

Karos, Streifen, Blumen und Pailletten

Pinke Details, breite Gürtel, Puffärmel – wie sollen denn da bitte noch Muster hineinpassen? Doch wie gesagt: Der Frühling 2017 ist vielseitig wie nie und kombiniert entweder wagemutig oder lässt dem Kunden die Wahl, welchen Trend er mitgeht. So sah man auf den Laufstegen neben den bereits erwähnten Neon-Modellen auch Vichy-Karos in zurückhaltenden, fast retro anmutenden Farben. Das würfelförmige Blockkaro, oft auch als Gingham tituliert, schmückt im Frühjahr Blusen, Röcke und natürlich auch den absoluten Frühlingsklassiker, das leichte Kleid. Wer fürchtet, Karos könnten nicht zum Typ passen, der darf allerdings aufatmen, denn auch Statement-Streifen sind im Frühling absolut okay. Längs und quer, breit und schmal, als monochromes Highlight oder in mehreren Farben auffällig leuchtend: Streifen sind ein Dauerbrenner und kommen auch 2017 nicht so schnell aus der Mode. Und als wäre es nicht an Mustern genug, so sah man auf den Shows ebenso oft verspielte Blumenmuster, die nicht selten als Retro-Hommage an alte Zeiten erinnerten. Es gilt also: florale Prints, Vichy-Karos oder Streifen – alles ist möglich. Ganz Wagemutige kombinieren den Look außerdem mit funkelnden Pailletten – einem Trend, der offenbar auch im neuen Jahr nicht totzukriegen ist.

Die 80er sind zurück!

Was kann den Mode-Frühling 2017 jetzt noch toppen? – mag der eine oder andere jetzt fragen. Die Designer gaben darauf bereits die Antwort: Die 80er sind wieder da! Ja, wirklich wahr. Das modetechnisch nicht unbedingt legendärste Jahrzehnt kehrt ohne Vorwarnung zurück und gibt uns Rüschen, Metallic-Farben und natürlich die unverwechselbaren Schulterpolster, für die wir Mama vor gar nicht langer Zeit noch ausgelacht haben. Von Saint Laurent über Balenciaga bis Louis Vuitton und sogar Chanel sah man scharf geschnittene Kostüme und Anzüge wie aus einem David Bowie Video. Willkommen zurück, ihr 80er. Man darf gespannt sein.

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