Sportmanagement im Profifußball und Wirtschaft

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Die Sportorganisationen, Vereine und Verbände sind gut beraten, dieses Thema Sportmanagement sensibel anzugehen und klare und transparente Richtlinien im Umgang mit Außenwelt zu erstellen. Dazu gehört auch das professionelle Auftreten der Verantwortlichen und Mitarbeiter , die auf das mediale Rampenlicht vorbereitet werden sollten.

Eignet sich eigentlich Profifußball als tragfähige Analogie für Managementwissen? Lassen sich aus den Erfolgen und Niederlagen im Sport Lektionen für die Wirtschaft ableiten? Wie müsste ein ganzheitlicher Führungs- und Managementansatz mit ihren Rollenprofilen idealer Weise ausgestattet sein?

Professionelle Sportorganisationen, Vereine oder Verbände und ihre Anspruchsgruppen sind wie folgt gegliedert:

  • Mitarbeiter
  • Agenturen
  • Fans/ Zuschauer
  • Sponsoren
  • Andere Anspruchsgruppen
  • Konkurenten
  • Medien Radio, TV und Nachrichtendienste
  • Regierungen, Städte und Kommunen

Vielmehr müssen Manager und Fürhrungskraäfte sowohl in der Wirtschaft als auch im Sport sich den Herausforderungen stelleviele Rollen eines Managers ausführen. Zum einen können kurzfristige Motivationskünstler oder Führungskräfte mittel- und langfristige Erfolge vorweisen. Dabei spielt die Qualität des Führungsmanagement und die der Sportler eine große Rolle.

Management im Profifußball und der Wirtschaft

Zum Beispiel hat Felix Magath im Profifußball als Manger und Trainer gewaltige Erfolge erzielt. Die ihm gestellten Aufgaben meisterte er mit Bravour in seiner Rolle als Sportmanager, Trainer und auch Spielerberater: Vizemeister und UI-Cup-Sieger mit dem VfB Stuttgart, Er gewinnt erstmals das zweifache Double mit Bayern München,Meister mit dem VfL Wolfsburg mit nur einem Jahr Anlaufzeit.

Herausragende Manger und Führungskräfte sind diejenigen, die mehrere Rollen und nicht nur einzelne Rollen mitbringen können. Es gibt, wenn man der Theorie nach dem richtigen Management- und Führungstil folgt, 8 verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Anforderungen. Competing Value Framework und die acht Rollen eines Managers:

Innovator, Broker, Producer, Director, Coordinator, Monitor, Facilitator, Mentor

Die Art der Führungskräfte, wie sie ihre Fokussierung auf internale und externe Sachverhalte richten, repräsentiert die Qualität wie sie sich den verändernden Umstände stellen: Innovation und Wachstum, Unterstützung der Mitarbeiter und Zusammenhalt des Team, Leistung, Output, Profit-Orientierung, Stabilität, Ordnung und Struktur.

Das  Modell von Hoiberg „4 K“ mit seinen 4 Quadranten wird wie folgt zusammengefasst:

Kreativität, Kooperation, Konkurrenz und Kontrolle

Jeder dieser Quadranten umfasst noch Verhaltensbeschreibunge, die zusätzlich zu  zwei Führungsrollen entsprechenden.

Führungskräfte bevorzugen eine hohe Stabilität aber auch eine hohe Flexibilität. Sie möchten sowohl ihre Aufmerksamkeit nach innen richten, aber auch gleichzeitig die Außenwelt, die Konkurenz und die Wirtschaft im Blick behalten. Im Vergleich zu Unternehmen in der Wirtschaft gilt es im Fussball jedoch der Grunsatz: „Wir müssen uns nur auf das nächste Spiel konzentrieren“

Literatur Hinweise:
Paradox and performance: toward a theory of behavioural complexity in managerial
leadership. Organisational Science. Denison, D., Hooijberg, R., Quinn, R. (1995).
Successful vs. effective real managers. Academy of Management / Luthans, F. (1988)

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