Wellness Lexikon von C bis E

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Caldarium
Dampf- und Inhalationsbad mit einer Temperatur von bis zu 45 Grad. Wohltemperierte feuchte Dämpfe wirken wohltuend auf Bronchien und Schleimhäute. Die Haut wird besser durchblutet und der Stoffwechsel angeregt. Oft wird die Luft auch mit Duftessenzen angereichert.Cleopatrabad
Baden in Milch und Honig – ein absolutes Erlebnis. Cleopatra selbst badete in Eselsmilch.

Cranio-Sakral-Therapie
Durch sanften Druck auf gezielte Punkte des Schädels und der Wirbelsäule werden Verspannungen gelöst und der Organismus belebt.

Dampfbad
Feucht-warme Luft streichelt und reinigt die Haut, angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln lockern sich. Durch die leichte Erhöhung der Körpertemperatur wird das Immunsystem angeregt. Das Dampfbad hat vor allen Dingen im Orient als das „Hamam“ eine lange Tradition. Auch Römer und Iren kannten die wohltuende Wirkung des heißen Dampfes.
Römisch-irisch schwitzt man bei etwa 55 Grad, orientalisch bei 50 Grad.

Eisgrotte
Eiskaltes Wasser in Form von Duschen, Nebel oder einer Eisabreibung regt die Durchblutung an und erfrischt nachhaltig. Tut auch dem Immunsystem gut.

Entschlackung
Das Ausscheiden abgelagerter Zwischen- und Endprodukte des Stoffwechsels mit Hilfe von Bädern, Heilfasten, Schwitzen, Saftkuren oder Homöopathie.

Entspannung
Zustand physischer und psychischer Gelöstheit. Verschiedene Entspannungs¬-techniken, z. B. Atemtherapie, Autogenes Training, Körperarbeit, aktive Meditation und Reiki führen diesen Zustand leicht herbei; auch Gymnastik, sportliche Übungen, Spaziergänge, Bäder, und Sauna eignen sich zur Entspannung.

Enzyme
Enzyme sind sehr wichtige Substanzen, die die Stoffwechselvorgänge beschleunigen. Sie wirken unter anderem direkt auf das Immunsystem, indem sie die Aktivität der Fresszellen steigern. Fresszellen sind die Waffe des Körpers gegen Bakterien und Viren. In neuartigen biologischen Vitaminpräparaten sind solche Enzyme durch die schonende Zubereitung enthalten.

Erlebnisbad
Ganz unterschiedlich konzipierte und strukturierte Frei- und Hallenbäder, die einen Besuch zum Erlebnis werden lassen. Rutschbahnen, Unterwasser-Düsen, Glasdächer und tropische Vegetation vermitteln den Eindruck von Urlaub.

Erlebnisdusche
verschiedene Düsen sollen das Duschen zum Ereignis werden lassen: sanft oder kräftig wie sprühender Nieselregen oder klatschender Wasserfall

Ernährung
Schonkost:

  • Diät: Anwendung bei speziellen Erkrankungen und Krankheitsstadien,
  • leichte Vollkost: Verzicht auf Lebensmittel, die erfahrungsgemäß häufig (bei mehr als 5 %) Unverträglichkeit auslösen.
  • Trennkost: (nach dem amerik. Arzt Howard Hay 1866-1940, weiter entwickelt vom Ehepaar Diamond: Fit for Life) Proteine und Kohlenhydrate werden getrennt aufgenommen. Damit wird der gesamte Verdauungstrakt entlastet und die Übersäuerung des Organismus gestoppt.
Speicherfettzellen können Schritt für Schritt abgebaut werden. Fett in der Nahrung gilt als neutral und ist bei allen Mahlzeiten erlaubt.
Vollwert der Nahrung: Der Begriff wurde von Werner Kloppt für die Eigenschaften möglichst naturbelassener Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft geprägt.
Vollwerternährung: ganzheitliche, möglichst naturbelassene Nahrung. Im Brot befindet sich das volle oder geschrotete Korn. Nahrungsmittel sollen natürlich angebaut sein, Hühner sollen freilaufend ihre Eier legen können.In Sachen Ernährung gibt es jedoch auch einen neuen Trend: Essen, was einem Spaß macht. Unsere Essensinstinkte sind so alt wie die Welt. Sie sind im limbischen System des Gehirns verankert und damit unserem Verstand entzogen. Das limbische System ist das älteste System unseres Gehirns. Deshalb träumen wir von Schweinshaxen, während wir Müsli essen. Wir sollten beides gleichzeitig tun: Angemessene Auswahl der Speisen und hin und wieder total nach dem Lustprinzip essen.

Eutonie (griech: eu = wohl, o tonos = die Spannung)
Eine von Gerda Alexander entwickelte Methode, um auf dem Weg der körperlichen Selbsterfahrung die schöpferischen Möglichkeiten, die jeder Mensch hat, zu wecken. Basiert auf dem Ausgleich von Anspannung und Entspannung. Man lernt dabei verschiedene Grade der Muskelverspannung bewusst wahrzunehmen. Durch gezielte Übungen werden Verspannungen und Verhärtungen gelöst. Hilft auch gegen Stress und Unausgeglichenheit.

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