Überwachungssysteme

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So nutzen Sie Ihr Überwachungssystem optimal

Analoge Kamerasysteme verschwinden mehr und mehr. In absehbarer Zeit werden Sie weder entsprechende Kameras noch dazu passende Teile auf dem Markt finden. Der Trend geht zu kabellosen HD-Kameras. Die Vorzüge liegen auf der Hand. Mit einem Empfänger können Sie gleich mehrere Kameras verwalten. Außerdem sorgt eine brillante Bildqualität dafür, dass Sie beim Sichten des Materials nicht mehr vor dem möglichen Problem stehen, zwischen all dem Bildrauschen erraten zu müssen, ob Sie nun etwas gesehen haben, oder nicht. Kabellose Kameras sind viel flexibler. So können Sie den Kamerawinkel aus dem überwacht werden soll, je nach Situation mit wenigen Handgriffen ändern.

Jedoch gibt es auch ein paar Dinge, die es bei einem solchen High-End-System zu beachten gilt. Wenn Sie aufzeichnen möchten, brauchen Sie sehr viel mehr Speicherplatz, denn hochauflösende Bilder haben einfach mehr Megabytes. Dem steht gegenüber, dass inzwischen am Markt Festplatten mit Speicherplatz im Terrabyte-Bereich durchaus normal und erschwinglich sind. Auch haben Sie natürlich die Möglichkeit, Ihre Überwachungskamera nur während bestimmter Zeiten aufzeichnen zu lassen oder sie so einzustellen, dass sie nur dann aufnimmt wenn Bewegung erkannt wurde. So sparen Sie sehr viel Speicherplatz und können sich entscheiden, welche Aufnahmen Sie archivieren möchten und welche direkt wieder überschrieben werden können.

Das sollte Ihr Überwachungssystem können

Wer sich entscheidet die eigenen Räume mit Kameras auszustatten, sollte sich vorher über einige Parameter Gedanken machen. Das spart Geld und Nerven, auch wenn im ersten Moment die Anschaffungskosten etwas höher ausfallen. Zunächst muss die Frage geklärt werden, wie viele Kanäle Ihr Rekorder haben soll. Pro Kanal wird eine Kamera aufgezeichnet. Nehmen wir an, Sie möchten zunächst nur Ihren Eingangsbereich überwachen. An jeder Tür und vielleicht zum Garten hin eine Kamera reicht doch, oder? Das würde bedeuten, dass ein 4-Kanal Rekorder reicht. Grundsätzlich ist das schon richtig. Doch was, wenn Sie, etwa weil sie Familienzuwachs bekommen, auch das Kinderzimmer überwachen möchten? In diesem Fall müssten Sie das System erweitern und einen neuen Rekorder kaufen. Fazit: Wählen Sie den Rekorder lieber gleich etwas größer, um zusätzliche Kameras einhängen zu können. Es gibt Rekorder mit vier, acht oder sechzehn Kanälen.

Haben Sie bedacht, dass es nachts dunkel ist? Diese Frage ist durchaus ernst gemeint denn es gibt Kameras mit Nachtsichtfunktion. Sollte es also Bereiche geben die Sie überwachen möchten, in denen es sehr dunkel sein kann, ist zu überlegen ob Sie nicht gleich zu einer solchen Kamera greifen, anstatt bei Nacht buchstäblich im Dunkeln zu tappen. An Stellen an denen die Kamera fest installiert werden soll, können kabelgebundene Geräte die bessere Wahl sein. Auch diese Frage gilt es zu klären: kabelgebunden, kabellos oder eine Mischung? Viele Hersteller bieten bewusst einzelne Komponenten an, so dass sich Kunden ihr persönliches Überwachungssystem zusammen stellen können.  So haben Sie für jeden Bereich bestimmt die richtige Kamera. Auch bei der Bildschärfe sollte nicht gespart werden. Im schlimmsten Fall macht es einen großen Unterschied für Sie, ob ein Einbrecher den Sie auf dem Bild entdecken einen harmlosen Gegenstand oder eine Waffe in der Hand hält auf dem Überwachungsbild.