Alles Casual!? Bedeutung und richtige Umsetzung des lässigen Modetrends

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Bildrechte: Flickr ML2 halfrain CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Sowohl Frauen als auch Männer mögen es heutzutage Casual. Selbst bei Stars wie Miranda Kerr oder George Clooney ist das Wort aus dem Alltagsgebrauch nicht mehr wegzudenken. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Und wie trägt man Casual eigentlich am Arbeitsplatz?

Beim Thema Casual ist insbesondere das starke Geschlecht oft leicht überfordert. Lautet die Ansage „Black Tie“, weiß sofort jeder, was gemeint ist: schwarzer Anzug, schwarze Krawatte und weißes Hemd. Viel verkehrt kann Mann hier nicht machen. Anders sieht es allerdings bei Begriffen wie „Business Casual“ oder „Smart Casual“ aus. Da können selbst Männer mit einem ausgeprägten Sinn für Mode leicht durcheinander geraten.

Lässig unterwegs in Casual

Der englische Begriff „casual“ bedeutet so viel wie „locker und zwanglos“. Wer jetzt aber denkt, er sei in Jogginghose und ausgewaschenem Kapuzenpulli besonders casual unterwegs, täuscht sich. Bei diesem Trend ist es mit bequem und locker noch lange nicht getan. Ein echtes Casual Outfit muss nämlich nicht nur lässig, sondern zugleich auch schick sein. Insbesondere in der Geschäftswelt ist dieser Begriff mittlerweile Gang und Gebe. Unter Geschäftsmännern wird sogar gerne noch weiter differenziert wie in Smart Casual Look und Business Casual Look.

Smart Casual

Beim Smart Casual Look hat Mann vergleichsweise viel Handlungsspielraum. Ein Anzug wird hier gerne durch eine Kombination ersetzt, die locker und schick zugleich ist. Das obligatorische weiße Hemd kann beim Smart Casual Look im Kleiderschrank bleiben; ein schickes Poloshirt von einer guten Marke wie Ralph Lauren ist ein ebenwürdiger Ersatz und mit wenigen Mausklicks bestellt. Ein solches Hemd verleiht dem insgesamt sehr lässigen Outfit den nötigen Hauch Souveränität. Eine dunkle Jeans und ein beiges Sakko aus Cord machen den Smart Casual Look perfekt. Allerdings sollte man immer erst in Erfahrung bringen, ob der Firmen-Dresscode diese lässige Variante überhaupt zulässt. Als Alternative werden oft eine Stoffhose mit Bügelfalte – dezent farbig oder in sich gemustert -, ein einfarbiges oder im Stoff passendes Jackett und ein weißes Hemd getragen. Auf eine Krawatte kann gänzlich verzichtet werden; schicke Schuhe sollten es aber schon sein.

Business Casual

Beim Business Casual Look gestaltet sich das Ganze recht simpel. Steht beispielsweise eine Einladung beim Chef oder einem Geschäftspartner an, wird oft um Erscheinen im Business Casual gebeten. Das bedeutet im Grunde nur, dass es gestattet ist, in Bürokleidung zu erscheinen. Das lästige Umziehen nach der Arbeit fällt hier also schon mal weg. Auch auf vielen Afterwork-Veranstaltungen ist Mann im Business Casual Look gern gesehener Gast. Lässig aussehen kann man ja schließlich auch in Bürokleidung.