Empowerment – das Steigern der politischen, sozialen, ökonomischen und spirituellen Stärken

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Empowerment wird als das Steigern der politischen, sozialen, ökonomischen und spirituellen Stärken einer Community oder Person verstanden, die durch soziale Konstrukte wie ‚Rasse‘, Religion, Gender, Sexualität, Klasse, Disability und Alter strukturell benachteiligt sind.

Der Begriff „Empowerment“ wurde durch die Bürgerrechtsbewegung in den USA in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im breiten politischen Diskurs gebräuchlich.

Das Dossier stellt Essays, Interviews und Filme vor, die sich auf das Empowerment von Menschen, die aufgrund von rassistischen Strukturen marginalisiert werden – People of Color, Schwarze Personen, Nicht-Weiße Migrantinnen* und Migranten* und sogenannte Minderheiten – beziehen. Mit dem Fokus auf Empowerment demonstriert diese Sammlung einen wichtigen Teil des Empowerment-Prozesses – über die Probleme von Disempowerment (Entmachtung) und Diskriminierung hinauszugehen. Das Dossier erweitert somit den Kanon dessen, was bereits schriftlich über Empowerment in der Praxis dokumentiert wurde, erkundet, was es bedeutet und erklärt, wie es funktioniert.  Es schaut sich die verschiedenen individuellen oder strukturellen Ansätze des Empowerments an, in verschiedenen Sphären des Lebens – auf der Arbeit, in der Schule, in der Familie, auf der Straße.

Mit Beiträgen in deutscher und englischer Sprache von Gabriele Gün Tank, Halil Can, Sabina Iqbal, Nuran Yiğit, Toan Nguyen, u.v.m.

Das Dossier wurde von Sofia Hamaz konzipiert mit Unterstützung von Mutlu Ergün-Hamaz und steht online und als PDF zum Download zur Verfügung.

http://www.migration-boell.de/web/diversity/48_3635.asp

 Der Podcast über das Dossier mit Sofia Hamaz, Mutlu Ergün-Hamaz und Julia Brilling kann hier nachgehört werden
https://soundcloud.com/#boellstiftung/empowerment-was-uns-stark/s-0GzU4