Fabelhafte Gesichtsmaske

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Bild: Schaebens

Manche nutzen sie, um morgens erfrischt in den Tag zu starten, andere wiederum legen sie abends zur Entspannung auf. Wieder andere gönnen sich mit ihr ein Wellness-Wochenende im heimischen Badezimmer. Gemeint ist die Gesichtsmaske. Es gibt sie in cremiger Ausführung, als Tuch oder auch pulverförmig und kann die Gesichtspflege optimal ergänzen.

Sie sind eine tolle Intensiv-Behandlung, denn durch sie kann die Haut aus dem Vollen schöpfen und so viel Feuchtigkeit und Wirkstoffe aufnehmen, wie sie gerade braucht. Als SOS-Behandlung eignen sich Masken ebenfalls, zum Beispiel wenn die Haut gereizt ist oder sich besonders trocken anfühlt.

Um ein perfektes Pflegeergebnis zu erzielen, ist es wichtig, seinen Hauttyp zu kennen und die dazu passende Gesichtsmaske auszuwählen. Eine trockene Haut beispielsweise benötigt eine reichhaltige Creme-Maske, die nach der Einwirkzeit auf der Haut verbleiben kann und ihr mit wertvollen pflanzlichen Ölen einen intensiven Lipidboost schenkt. Für ein exklusives Erlebnis ist eine Schaummaske ideal. „Sie schmilzt auf der Haut, hinterlässt ein einzigartiges Wow-Gefühl und sorgt für eine geschmeidigere Haut“, erklärt Elena Helfenbein, Leitung Center für Studien und Anwendung bei BABOR. Wer unter unreiner Haut leidet, sollte sich regelmäßig eine Peel-off Maske mit Mineralerde gönnen. Auch enzymatische Masken mit Subtilisin und Lipase oder Intensivmasken mit Salicylsäure und Kaolin können für ein reineres Hautbild sorgen. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen ab und regulieren die Talgproduktion. Das Ergebnis: Ein klarer, ausgeglichener, rosig frischer Teint.
Fahle Haut wird durch eine erfrischende, feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske wiederbelebt, während spezielle Anti-Aging-Masken kleine Fältchen lindern und die Haut dabei unterstützen, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken.

Da sich der persönliche Hautzustand beispielsweise durch Jahreszeitenwechsel, Klimawechsel, Urlaub oder auch Stress verändern kann, sollte man einen Haupflegeexperten zu Rate ziehen. Auch bezüglich seines Hauttyps ist es empfehlenswert, eine Kosmetikerin zu konsultieren, rät Horst J. Müller, Leiter Vertrieb und Marketing bei JEAN D’ARCEL: „Dies kann helfen, das gewünschte Behandlungsziel zu definieren. Auch ganz individuelle Faktoren wie Couperose und Unverträglichkeiten etc. können besprochen werden.“

Da die Gesichtshaut aber oft nicht nur trocken oder nur ölig ist, ist die Methode des „Multi-Masking“ ideal, um mit einer Anwendung alle Bedürfnisse der Haut zu befriedigen. Auf Stirn und Kinn kann man zum Beispiel eine reinigende Maske auftragen und auf den Wangen oder unter den Augen eine Maske mit pflegender Wirkung.

Ob nun eine oder mehrere Masken aufgetragen werden über die Einwirkzeit sollte man sich auf jeden Fall informieren. In der Regel beträgt diese 10-15 Minuten. Angela Gaspar: „Diese Zeit sollte mindestens eingehalten werden, damit alle Wirkstoffe in die Haut ziehen können.“ Feuchtigkeitsmasken kann man auch bis zu 20 Minuten einwirken lassen, während Reinigungsmasken ungefähr 5-10 Minuten auf der Haut getragen werden sollen.

Nach der Einwirkzeit geht es ums Abnehmen der Maske. Einige wäscht man am besten mit Wasser ab, andere werden mit einem Kosmetiktuch abgenommen. Dies ist vom Maskentyp abhängig. „Handelt es sich beispielsweise um eine reinigende Maske mit Tonerde, muss man diese mit Wasser abwaschen“, so Elena Helfenbein. Das Gleiche gilt für Gelmasken. Sie bilden
meist einen Film auf der Hautoberfläche, der unangenehm riechen kann. Crememasken dagegen, die die Haut pflegen, kann man meist mit einem Kosmetiktuch abnehmen. Ob Wasser oder Kosmetiktuch kann auch von den Inhaltsstoffen abhängig sein. Wenn Masken einen hohen Anteil an wasserlöslichen Stoffen haben, kann man sie mit Wasser abwaschen, sollten sie hauptsächlich aus Ölen und Fetten bestehen, lassen sie sich leichter mit einem Kosmetiktuch abnehmen. „Für den Fall, dass nur sehr wenig Reste auf der Haut verbleiben, können diese auch einmassiert werden. So werden die kostbaren Inhaltsstoffe optimal genutzt“, erklärt Horst J. Müller.

Sleeping-Masks oder Overnight-Masken dagegen werden gar nicht abgenommen, sondern, wie der Name bereits sagt, lässt man diese über Nacht einwirken. Eventuelle Reste werden erst bei der morgendlichen Pflegeroutine wieder abgewaschen. „Nachts haben die Inhaltsstoffe viel Zeit, einzuwirken und die Regenerationsphase der Haut über Nacht intensiv zu unterstützen. Denn nachts ist die Zellteilung um das ca. 10fache höher als tagsüber“, erklärt Isabel Reck, Trainerin der BCG Baden-Baden. Overnight-Masken werden etwas dicker als eine normale Gesichtsmaske aufgetragen und ersetzen an diesem Abend die Nachtcreme. Gerade für diejenigen, die tagsüber wenig Zeit für eine intensive Gesichtspflege haben, ist die Overnight-Maske die perfekte Alternative.

Neben den Masken, die eine cremige Konsistenz haben, gibt es auch noch Tuchmasken. Dabei handelt es sich um wirkstoffgetränkte Vliesmasken, die seit einiger Zeit stark im Trend liegen. Ihren Ursprung haben diese in den asiatischen Ländern Südkorea und Japan und haben nun auch den europäischen Markt erobert und dadurch einen Umsatzboom ausgelöst.

Die allerneueste Generation der zarten und weichen Tuchmasken bestehen zum Großteil aus hautfreundlicher Viskose, die zielgerichtet mit hochkonzentrierten, tiefenwirksamen Pflegekomplexen getränkt sind – je nach Hauttyp und Hautbedürfnis. Die Anwendung ist einfach: Nach der Reinigung die Tuchmaske auflegen, leicht andrücken und nach ca. 15 Minuten wieder abnehmen. Während der Einwirkzeit gibt die Maske ihre Wirkstoffe kontinuierlich und intensiv an die Haut ab. Isabel Reck: „Dadurch entsteht ein Sofort-Effekt, der die Haut strahlen lässt und für mehrere Stunden anhält – für die volle Beauty-Power.“ Eventuell verbleibende Rückstände können sanft in die Haut einmassiert werden.

Text: beautypress.de