Im Frühjahr 2014 finden in Nordrhein-Westfalen Integrationsratswahlen statt.

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Mehr als eine Million Zugewanderte können dann ihre Interessensvertretung wählen. Die integrationspolitische Relevanz dieser Wahlen deutlich zu machen und Zugewanderte für die aktive Partizipation an unserer Demokratie zu gewinnen, ist Auftrag politischer Bildung.  Daher bietet die Landeszentrale für politische Bildung NRW gemeinsam mit dem Landesintegrationsrat NRW, dem Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V. und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales eine Qualifizierung für künftige Kandidatinnen und Kandidaten der Integrationsratswahlen an. In vier eintägigen Modulen sind, neben Fragen zur Integrationspolitik und –gestaltung,  methodische Grundlagen für eine wirkungsvolle kommunalpolitische Teilhabe Schwerpunkte des Angebots.

Am 24. Juni in Düsseldorf

Westfalen Integrationsratswahlen statt. Mehr als eine Million Zugewanderte können dann ihre Interessensvertretung wählen. Diese Wahl ist für einen Teil der Zugewanderten die einzige Chance kommunal- politischer Teilhabe. Dennoch war die Wahlbeteiligung bislang äußerst gering. Die integrationspolitische Relevanz dieser Wahlen deutlich zu machen und Zugewanderte für die aktive Partizipation an unserer Demokratie zu gewinnen, ist Auftrag politischer Bildung. Integration muss einhergehen mit politischer Teilhabe. Politisch Betroffene müssen politisch Handelnde sein. Nur so kann es Zugewanderten gelingen, gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilzuhaben, ganz im Sinne von Max Frisch: „Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen“.

Nordrhein – Westfalen sieht Integration – mit ihren Chancen und Herausforderungen als eine herausragende Zukunftsaufgabe. Diese Zukunftsaufgabe aktiv mit zu gestalten, ist der Landeszentrale für politische Bildung NRW ein wichtiges Anliegen. Sie arbeitet seit vielen Jahren eng mit dem Landesintegrationsrat NRW zusammen. Integrationsräte gewinnen in den Kommunen immer mehr an Einfluss. Integrationsratsmitglieder werden von den Parteien als bedeutsame kommunale Akteurinnen und Akteure der Integrationspolitik wahrgenommen. Dies ist u.a. auch darauf zurückzuführen, dass es vielen Kommunalparlamenten gelungen ist, eine Diskussion und Beteiligung auf Augenhöhe herbeizuführen. Trotzdem ist Teilhabe auf Augenhöhe vielerorts noch keine Selbstverständlichkeit. Die Ursachen sind vielfältig. Teilweise existieren Vorbehalte bei den Ratsmitgliedern. Eine wichtige Aufgabe politischer Bildung ist es, den potenziellen neuen Mitgliedern der Integrationsräte Kenntnisse über Strukturen, Abläufe und Mechanismen der Kommunalpolitik zu vermitteln, um aktiv kommunalpolitische Entscheidungen mitzubestimmen. Daher bietet die Landeszentrale gemeinsam mit dem Landesintegrationsrat NRW, dem Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V. und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales eine Qualifizierung für künftige Kandidatinnen und Kandidaten der Integrationsratswahlen an. In vier eintägigen Modulen, sind neben Fragen zur Integrationspolitik und -gestaltung, methodische Grundlagen für eine wirkungsvolle kommunalpolitische Teilhabe Schwerpunkte des Angebots.

Integrationsratswahlen 2014

Die Politik in unserer Stadt mit gestalten
Informationsveranstaltung
24. Juni 2013, Villa Horion, Düsseldorf

www.politische-bildung.nrw.de