Mit natürlicher Kosmetik durch den Winter

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Unsere sonnenverwöhnte Haut ist in den kalten Wintermonaten großen Strapazen ausgesetzt. Die sinkenden Temperaturen, das raue Wetter und stickige Heizungsluft führen zu Austrocknung und Reizbarkeit. Besonders angreifbar sind Gesicht und Hände, die der Kälte am ehesten ausgeliefert sind – aber auch die Haare benötigen im Winter eine besondere Pflege.

Um dem zu trotzen, lohnt es sich Produkte in die Schönheitsroutine mit aufzunehmen, die Haut und Haare mit Vitaminen und Feuchtigkeit versorgen. Eine ideale Pflege, speziell in den rauen Wintermonaten, bieten natürliche Kosmetikprodukte. Generell beinhalten Naturkosmetikprodukte vergleichsweise deutlich weniger Inhaltstoffe, wodurch die Haut geringeren Reizen ausgesetzt ist. Darüber hinaus verzeichnen sie eine weitaus höhere Verträglichkeit, da die Inhaltsstoffe optimal von der Haut aufgenommen werden können.

Wie Haut und Haare im Winter am besten geschützt werden und woran man Naturkosmetikprodukte erkennt, weiß das NATRUE-Label, das seit 2007 natürliche und organische Kosmetikprodukte zertifiziert.

5 Tipps für eine gepflegte Winterhaut

1. Die Gesichtsreinigung: Die Reinigung ist ein sehr wichtiger Schritt, denn sie ist die Basis einer erfolgreichen Schönheitsroutine und hilft der Haut, weitere Produkt aufzunehmen. Anstelle eines herkömmlichen Cleansers hilft es, im Winter eine Ölreinigung durchzuführen. Das Öl wirkt sich weniger stark auf die Haut aus und beugt so weiterer Austrocknung vor. Immer mehr bewusste Verbraucher nutzen die Ölreinigungstechnik, um Make-up und Schmutz von der Haut zu entfernen.

2. Das Peeling: Die Integration dieses Schrittes in die Schönheitsroutine ist im Winter noch wichtiger als in den Sommermonaten. Peelings helfen, tote Zellen auf der Hautoberfläche zu entfernen. Dies führt zu einer weicheren, glatteren und strahlenderen Haut. Darüber hinaus hilft es, die Poren während der Wintertage sauber zu halten.

3. Die Feuchtigkeitscreme: Die meisten Hautcremes enthalten Mineralöle. Diese bilden einen dünnen Film auf der Hautoberfläche, dringen jedoch nicht in die tieferen Hautschichten ein – so wirkt die Creme lediglich befeuchtend. Damit die Haut von einer tiefen Erholung profitieren kann, sollten natürliche Öle und reichhaltige Formulierungen gewählt werden, die eine hohe feuchtigkeitsspendende Wirkung haben.

4. Die Sonnencreme: Klingt verrückt, ist aber dringend notwendig: Auch im Winter den Sonnenschutz nicht vergessen! Tatsächlich sollten wir das ganze Jahr über Sonnencreme tragen, da auch die Wintersonne der Haut nachhaltig schaden kann. Bei Minusgraden sollte jedoch nicht zur Sonnencreme aus dem letzten Sommerurlaub gegriffen werden, da diese zu viel Feuchtigkeit enthält und auf der Haut gefrieren kann. Im Winter sollte eine Sonnencreme verwendet werden, die eine festere Textur hat und viel Fett enthält.

5. Das Duschen: Im Winter sollte von zu warmem Duschen und Baden abgesehen werden. Ist der Temperaturunterschied zur Außenluft zu groß, kann es zur Dehydration der Haut führen. Die optimale Bade-Temperatur liegt deshalb zwischen 30 und 35°C. In den Wintermonaten ist die Verwendung von cremig-nährendem Duschgel oder Seife ein Muss!

Wie kann man authentische Natur- und Biokosmetik erkennen?

Bei den vielen Versprechen und Label der Batur- und Biokosmetikindustrie ist es für Verbraucher oftmals schwierig, die Orientierung zu behalten. Wer bei der Produktwahl auf Nummer sicher gehen will, vertraut am besten auf vertrauenswürdige und renommierte Siegel.

Das NATRUE-Siegel ist international gültig und umfasst zertifizierte Produkte unterschiedlicher Kategorien. Mitglieder des Labels sind unter anderem die führenden deutschen Naturkosmetikunternehmen, wie zum Beispiel Weleda, Lavera oder Alterra. Ihnen wird die Verwendung von künstlichen chemischen Substanzen strengstens von NATRUE untersagt. Die Hersteller von NATRUE-zertifizierten Produkten verwenden ausschließlich hochwertige und natürliche Inhaltsstoffe, die seit vielen Jahren sicher verwendet und ohne Tierversuche produziert werden