So hat sich das virtuelle Spielen verändert

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Rund 30 Millionen Bundesbürger spielen regelmäßig Computer- und Videospiele. Doch die Zielgruppe der Zocker hat sich stark verändert. Jeder zweite Gamer ist nach einer repräsentativen Studie weiblich und auch die Altersgruppe der Spielfans hat sich verändert: So spielen 25 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und sogar in der Gruppe 65 Plus wird gezockt. Computer- und Videospiele sind längst kein Nischenthema mehr. Gaming hat sich fest im Entertainment- und Kulturbereich etabliert und zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen.

Alles auf dem Smartphone

Die Anzahl der Gamer in Deutschland ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Art des Gamings und die Auswahl in den letzten 20 Jahren extrem verändert und weiterentwickelt haben. Die Grafik ist besser, Spiele werden komplexer und die Themenbereiche einladender. Musste man in den 1990er-Jahren noch einen relativ klobigen Game-Boy mit sich herumtragen, um eine verpixelte Version von Super Mario zu spielen, reicht heute ein Smartphone, um jedes erdenkliche Spiel herunterzuladen und einfach loszuspielen. Damals waren es vor allem die sogenannten Jump-and-Run-Spiele, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Heute sind es Rollen,- Denk- und Gelegenheitsspiele. Aber auch Sportgames wie FIFA oder Clubmanager befinden sich weit oben auf der Beliebtheitsskala.

Frauen mögen Social Games und Online-Casinos

Nicht nur die neuartige Hardware und verschiedenen Spielarten, auch die unterschiedlichen Themenschwerpunkte der Spiele ziehen mehr und vor allem verschiedene Zielgruppen an. So spielen Frauen nach einer Studie hauptsächlich Spiele mit sozialer Interaktion und durchdachten Hintergrundgeschichten. Auch Gelegenheitsspiele, sogenannte Casual Games, sind hoch im Kurs. Diese bestehen aus kurzen Levels und bieten kurzweilige, unkomplizierte Unterhaltung, was besonders praktisch für unterwegs ist.

Auch Online-Casinos ziehen viele Spielefans an, und auch hier überwiegt die weibliche Klientel. Einer der wichtigsten Anbieter für Casino-Spiele ist der Software Provider Playtech. Dieser bietet seit 2012 auch die Möglichkeit, mobil auf einige Games zuzugreifen. Mehr über Playtech gibt es bei Casinoshark.
Männer hingegen spielen größtenteils Strategie- und Rollenspiele, und das am liebsten an der Konsole oder vor dem PC. Ihnen ginge es mehr um das Gewinnen und den Wettbewerb als Frauen.

Virtual-Reality-Brillen eröffnen eine neue Dimension

Auch die Technik wurde seit den Anfängen des Gamings komplett überholt. Virtual Reality Brillen, Bewegungssensoren und Kameras ermöglichen es dem Spieler, quasi live in seinem Spiel dabei zu sein. Auf den letzten Spielemessen wurden besonders die Virtual-Reality-Brillen als revolutionärer Trend gehandelt. Diese setzt man sich auf die Augen und sieht so, was man sonst auf dem Bildschirm sehen würde. Man wird also gewissermaßen ein Teil des Games. Oft ist eine solche Technik jedoch zu teuer und noch nicht weit genug optimiert, um sie dem Normalverbraucher zugänglich zu machen.