Stressfrei in den Sommerurlaub: Gute Planung ist die halbe Miete!

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Der Sommer hat schon längst an die Tür geklopft, der Urlaub ist genehmigt, die Reise aber noch immer nicht geplant? Kein Grund zur Panik: Mit den folgenden Tipps schafft es jeder noch rechtzeitig und stressfrei in den wohlverdienten Sommerurlaub.

Phase 1: Wo soll es hingehen?

Die schwierigste Frage zuerst: Die Urlaubsdestination will wohlüberlegt sein – dementsprechend schwer ist sie zu finden. Besonders Paare tun sich bei der Bestimmung eines Reiseziels mitunter schwer. Hier gilt es zumeist Kompromisse zu machen. Die Süddeutsche Zeitung hat die Problematik in einem witzigen Streitgespräch aufbereitet: Er will nach Usedom, sie nach Marokko. Damit man sich nach langem hin und her nicht – wie das fingierte Paar – zum Tagesausflug in den Allgäu verabreden muss, könnte man beispielsweise eine Liste mit den Urlaubswünschen beider erstellen und schauen, auf welches Ziel man sich in diesem Jahr einigen kann. Im kommenden Jahr ist dann eine andere Wunschdestination an der Reihe – so ist für Abwechslung und Gerechtigkeit gesorgt.

Phase 2: So geht die Planung weiter

  • Sicherheit: In Anbetracht einer unruhigen weltpolitischen Zeit, die immer wieder von Anschlägen überschattet wird, ist die Frage nach der Sicherheit mehr als berechtigt und sollte in die Entscheidung einfließen. Ängste sind ernst zu nehmen und sollten mit dem Partner beziehungsweise mit der Partnerin oder im Kreis der Familie besprochen werden. Schließlich soll sich jeder im Urlaub wohlfühlen und die verdiente Erholung bekommen. Grundlage für die Gespräche können beispielsweise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sein.
  • Buchung: Ist die Reise gefunden und die Sicherheitsfrage geklärt, geht es an die Buchung. Wenn man bei der Planung etwas in Verzug geraten ist und der Urlaub schon so gut wie begonnen hat, lohnt es sich nach Last-Minute-Angeboten Ausschau zu halten. Reiseblogs wie beispielsweise Urlaubsguru können beim Aufstöbern attraktiver Angebote helfen. Das schont den Geldbeutel – besonders dann, wenn man es verpasst hat, Frühbucherrabatte zu ergattern. Voraussetzung ist natürlich Spontaneität, denn die Flüge gehen mitunter in kürzester Zeit.
  • Anreise: Was direkt zum nächsten Punkt führt. Am Tag der Anreise ist Stress vorprogrammiert. Idealerweise sind zum Zeitpunkt der Buchung bereits alle wichtigen Dokumente beschafft. Notfalls stellen Meldebehörden gegen eine Gebühr aber auch im Eilverfahren Reisepässe aus. Informationen dazu gibt es bei den zuständigen Ämtern. Unproblematischer ist das Reisen innerhalb der EU, hier reicht in der Regel der Personalausweis. Ob ein vorläufiges Dokument zur Einreise genügt, ist von Land zu Land unterschiedlich. Informationen dazu bietet ebenfalls die Seite des Auswärtigen Amtes. Um entspannt zum Flughafen zu kommen, sollten zudem die Zeitfenster nicht zu knapp sein: Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto – Stau oder Bahnausfälle können immer vorkommen. Wer zeitliche Puffer einplant, reist entspannter! Gepackt wurde schon am Vorabend, so muss am Reisetag nur noch zu den Koffern gegriffen werden. Sitzt man erstmal im Flieger, kann endgültig Ferienfeeling aufkommen – schönen Urlaub!