Studie: Grundschüler mit Migrationshintergrund ausgewertet

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Eigentlich wird jedes Kind von den Behörden einer Grundschule zugeteilt, die in unmittelbarer Nähe zum Wohnort liegt. Hat die Einzugsschule jedoch einen hohen Anteil von Kindern aus Zuwandererfamilien, versuchen viele Eltern ihr Kind auf einer anderen Schule anzumelden. Damit verschärfen sie die Trennung der Kinder nach Herkunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kurz-Studie beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration (SVR).

Wir haben den Anteil der ausländischen Schüler an 108 Berliner Grundschulen abgeglichen mit dem Anteil ausländischer Kinder im Grundschulalter im umliegenden Schuleinzugsbereich. Da nur im Ausnahmefall eine andere Schule als die zugewiesene gewählt werden kann, müssten die Zahlen theoretisch etwa gleich sein. Das sind sie aber nicht! Die Studie zeigt, dass die elterliche Schulwahl die Segregation verschärft.

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