Werder Bremen mit einer soliden Bundesligasaison

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Der SV Werder Bremen kann in der Fußball Bundesliga bereits auf erfolgreiche Zeiten zurückblicken. So gehörte der Verein im Jahre 1963 zu den Gründungsmitgliedern der Fußball Bundesliga hierzulande, wo man in der zweiten Saison 1964/65 überraschend, zum ersten Mal in der bisherigen Vereinsgeschichte, Deutscher Meister wurde.

In den Folgejahren fand man sich dann jedoch, mit einigen Ausnahmen, zumeist im Mittelfeld der Tabelle wieder und musste dann nach der Saison 1979/80 sogar zum ersten und bislang einzigen Mal den Gang in Liga zwei antreten. Doch dort gelang, vor allem auch dank der 29 Tore von Erwin Kostedde, der sofortige Wiederaufstieg am Ende der Saison 1980/81.

In Liga zwei startete dabei im März 1981, aufgrund des krankheitsbedingten Rückzugs von Trainer Kuno Klötzer, dann auch die Ära von Otto Rehhagel. Dieser führte den SV Werder erst zurück in die Bundesliga und etablierte den Verein in den folgenden 14 Spielzeiten unter den Topmannschaften hierzulade. Unter anderem wurde der Verein in dieser Zeit in den Jahren 1988 und 1993 Deutscher Meister, gewann in den 80er Jahren zudem dreimal den DFB-Pokal und holte 1992 zudem auch den Europapokal der Pokalsieger nach Bremen.

Nach dem Abgang von König „Otto“, wie Rehhagel in Bremen oft genannt wurde, begann dann 1995 das Erfolgsgebilde in Bremen jedoch zu wackeln und es dauerte bis 1999, bis mit Thomas Schaaf wieder ein Trainer gefunden wurde, der den Erfolg nach Bremen zurückbrachte. In dessen Amtszeit fallen mit den Erfolgen im DFB-Pokal 1999 und 2009 sowie dem Double aus Meisterschaft und Pokal im Jahr 2004, die bislang letzten Bremer Titelgewinne bis heute. Denn danach ging es in Bremen zumeist ausschließlich um das sportliche Überleben in der Bundesliga.

Die vergangenen Jahre beim SV Werder Bremen

Nach der einvernehmlichen Trennung von Trainer Thomas Schaaf, im Mai 2013, reichte es unter dem neuen sportlichen Verantwortlichen Robin Dutt nur zu Platz 12 in der Saison 2013/14. Doch nach dem 9.Spieltag der darauffolgenden Saison sah man sich in Bremen, aufgrund der sportlichen Talfahrt, zum Handeln gezwungen und ersetzte Robin Dutt durch den ehemaligen Bremer Profi Viktor Skripnik. Dieser führte die Bremer Mannschaft von Platz 18 noch auf Rang 10 und sicherte somit den Klassenerhalt recht souverän.

Dies war in der Saison darauf weniger der Fall, als man sich erst am letzten Spieltag der Saison 2015/16 von dem Relegationsplatz 16 auf Position 13 verbessern konnte.

Da die Leistungen der Mannschaft jedoch auch in der kommenden Saison zu wünschen übrig ließen, trennte man sich nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen von Viktor Skripnik und schenkte fortan dem ehemaligen U-23 Trainer Alexander Nouri das Vertrauen, der dieses auch rechtfertigte und die Bremer in der Saison 2016/17 auf Rang 8 führte.

Doch nachdem der SV Werder Bremen mit 10 Spielen ohne Sieg in die neue Spielzeit startete, war auch Alexander Nouri seinen Job los und wurde durch den bisherigen Trainer der U-23 Florian Kohfeldt ersetzt, der die Bremer am Ende der Saison auf Platz 11 führte.

Die Aktuelle sportliche Situation in Bremen

Nachdem Florian Kohfeldt in der Saison 2017/18 seine erste Bewährungsprobe erfolgreich bestanden hatte, hatten nicht viele die Befürchtung, dass es wie bei dessen Vorgängern Viktor Skripnik und Alexander Nouri einmal mehr zu einem Leistungseinbruch innerhalb der Mannschaft kommen könnte.

Zumal Florian Kohfeldt zum einen nie selbst auf hohem Niveau als Profi aktiv war und auch als Trainer zuvor keine höchstens in der dritten Liga trainiert hatte.

Doch wie es scheint, scheint der Trainer alle Zweifler und Kritiker eines Besseren zu belehren und steht mit seinen Bremern momentan wesentlich besser da als noch in der Vorsaison, die man am Ende auf Platz 11 abschloss.

Aktuell steht man in der Bundesliga auf Rang 9, in Schlagdistanz zu den Plätzen, die am Ende der Saison den Einzug in das internationale Geschäft bedeuten würden. Und die Teilnahme am internationalen Wettbewerb haben Trainer und Mannschaft vor der laufenden Saison gemeinsam als großes Ziel festgelegt.

Doch trotz einer, im Vergleich zur vergangenen Saison, deutlichen Leistungssteigerung, wird dieses Ziel in der aktuellen Saison alles andre als leicht zu erreichen sein.

Der Kampf um die internationalen Plätze

Zwar tritt die Mannschaft der Bremer auch in der ersten vollständigen Saison unter Trainer Florian Kohfeldt wesentlich stabiler auf als noch unter dessen Vorgängern und trotzdem ist hier noch längst nicht alles Gold, was glänzt.

Denn gute Leistungen wechseln sich auch in dieser Saison noch zu häufig mit desolaten Auftritten, wie dem 2:6 gegen Bayern Leverkusen in der Hinrunde, ab. Und so haben die Bremer zwar nach 25 Spieltagen bereits 9 Siege, allerdings auch neun Unentschieden und sieben Niederlagen auf dem Konto. Eigentlich zu dürftig für eine Mannschaft die den Anspruch erhebt, die Bundesliga in der kommenden Saison auf internationaler Bühne zu repräsentieren.

Das sich in dieser Saison dennoch die Möglichkeit bietet, dieses Ziel zu erreichen, liegt unter anderem auch an den Leistungen der Konkurrenz in dieser Saison, die sich bislang nicht deutlicher absetzen konnte.

So geht es für den SV Werder Bremen an den verbleibenden Spieltagen noch um alles, zumal auch der siebte Platz noch den Einzug ins internationale Geschäft bedeuten könnte. Und zudem bietet sich den Bremern auch im DFB-Pokal noch die Möglichkeit, in dieser Saison den ganz großen Coup zu landen.

Die Chancen im DFB Pokal

Der kürzeste Weg ins internationale Geschäft führt bekanntlich über den DFB Pokal und das gilt in dieser Saison vielleicht auch mal wieder für die Bremer. Denn diese stehen bereits im Viertelfinale des Wettbewerbs, wo man auf den FC Schalke 04 trifft. Und die konnte man in der Bundesliga erst am 24. Spieltag mit 4:2 nach Hause schicken.

Können die Bremer auch im Viertelfinale auf Schalke an diese Leistung anknüpfen, dann würde diese nur ein weiterer Sieg vom Finale in Berlin trennen, wo man mit einem Erfolg, nach 2009 sogar einmal wieder einen Titel gewinnen könnte. Und dies wäre zudem gleichbedeutend mit dem Einzug in die Europa League, der bekanntlich das große Ziel des SV Werder Bremen in dieser Saison darstellt.

 

Fazit

Erstmals seit Jahren erleben die Fans in Bremen wieder so etwas wie eine solide Bundesligasaison, die in dieser Form nicht jeder der Mannschaft um Trainer Florian Kohfeldt zugetraut hätte. Doch dieser hat bislang ohne jeden Zweifel bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, um die Bremer nach Jahren der sportlichen Tristesse wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zu manövrieren.

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