Selbstständigkeit gut geplant

0

Sie möchten sich selbstständig machen und Ihre eigene Firma gründen? Bis zur Realisierung stehen jedoch noch viele kleine und große Schritte an, die vorher noch zu erledigen sind. Für viele ist die Gründung der eigenen Firma ein Buch mit sieben Siegeln. Deshalb haben wir hier die wichtigsten Schritte zusammengestellt, die für den Start am wichtigsten sind.

Die Geschäftsidee

Bevor es losgeht muss die passende Geschäftsidee geboren werden. Wer Schwierigkeiten hat, die passende Idee zu finden, sollte sich über Google bei Franchise-Unternehmen informieren. Diese bieten oft eine Gelegenheit, um erste Erfahrungen mit der Selbstständigkeit zu machen. Das Risiko ist auch hier überschaubarer, da diese Unternehmen einen beim Start unterstützen und einen auch schon ein Konstrukt des Unternehmens zur Verfügung stellen. Beispiele für solche Unternehmen sind zum Beispiel Starbucks, Mrs. Sporty und Tee Gschwender, um nur ein paar zu nennen. Zu beachten ist hier jedoch, dass man sich an die Vorgaben des Franchiseunternehmens halten muss, was vor allem die Geschäftsräume und das Angebot betrifft.

Wenn die Geschäftsidee dann geboren ist, sollte man sich auch gleich an die Gestaltung seines Firmenlogos und des Corporate Identity machen. Das Corporate Identity oder kurz CI (von engl. corporation für ‚Gesellschaft‘, ‚Firma‘ und identity für ‚Identität‘) ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheiden. Dies sollte gut durchdacht und geplant sein, präsentiert man doch dadurch sein Unternehmen nach außen. Nach erfolgreicher Gestaltung sollte man sich gleich die nötigen Visitenkarten, Briefpapier und Flyer besorgen. Diese sollte man sich jedoch nicht zu Hause am eigenen Drucker ausdrucken, das wirkt unprofessionell.  Eine große Auswahl an Professionellen Vorlagen und Motiven findet man beim Unternehmen Helloprint. Die Entscheidung  für so einen Dienstleister, kommt dann auch bei Banken und notwendigen Anlaufstellen schon mal sehr gut an.

Der Businessplan

Ein guter Businessplan enthält einen schriftlichen Teil und einen Finanzteil. Im schriftlichen Teil sollte das Geschäftskonzept dargelegt werden und er sollte mindestens 20 Seiten lang sein, gerne auch 50 Seiten bei umfassenden Geschäftskonzepten. Es sollten hier alle Details der Geschäftsidee beschrieben und erläutert sein. Die Finanzplanung sollte die finanzielle Umsetzbarkeit des Gründungsvorhabens aufzeigen und ob sich das Konzept rechnet. Dazu sollte es eine Umsatzplanung, eine Liquiditätsplanung sowie eine Rentabilitätsplanung für die nächsten 3 Jahre beinhalten.

Eine wichtige Überlegung ist auch, ob die Selbstständigkeit zunächst als eine nebenberufliche Tätigkeit ausgeübt werden soll, denn der Schritt in die Selbstständigkeit ist für viele ein großes Wagnis. Wenn es die Anforderungen des Nebengewerbes erlauben ist dies eine gute Lösung, auch um erst einmal zu testen, ob die neue Firma auch läuft.

Die eigene Webseite

Um in der heutigen Zeit auch erfolgreich sein zu können, sollte das Unternehmen unter einer geeigneten Internetadresse zu finden sein. Der Firmenname sollte klar und eindeutig sein. Ein Markenschutz für die Produkte und Dienstleistungen sichert die Position im Wettbewerb. Genauso muss man jedoch auch auf die Schutzrechte der anderen achten, sonst wird man schon bei Firmengründung mit Abmahnungen konfrontiert. Wenn jetzt noch ein Bankkonto für die Firma angelegt wird und die notwendigen Versicherungen abgeschlossen wurden, kann das neue Startup beginnen.