Magnesiummangel erkennen

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Fotokredit Magnesium-Diasporal/panthermedia.net

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In Deutschland gibt es derzeit rund 8 Millionen Diabetes-Patienten. 90% leiden an einem Diabetes Typ II, der noch vor einigen Jahren als Altersdiabetes bezeichnet wurde. Heute jedoch sind auch immer mehr jüngere Menschen betroffen. Das Deutsche Diabetes-Zentrum prognostiziert für das Jahr 2030 etwa 1,5 Millionen Neuerkrankungen. Übergewicht und Bewegungsmangel sind wesentliche Faktoren für die Entstehung der Erkrankung. Noch wenig bekannt ist, dass auch ein Magnesiummangel eine wichtige Rolle spielt: Einerseits kann er ein Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes II sein. Er kann aber auch eine bestehende Erkrankung ungünstig beeinflussen.

Bei Diabetes ist der Blutzuckerstoffwechsel im Körper gestört. Die Zellen können nur noch wenig Zucker aus dem Blut aufnehmen. Es fehlt entweder am Hormon Insulin oder aber die Zellen reagieren nicht mehr genügend auf das körpereigene Insulin – dann spricht man von einer Insulinresistenz. Bei einer dauerhaften Erhöhung des Blutzuckerspiegels aber können Gefäße, Augen, Nerven, Herz und Nieren geschädigt werden.

Magnesium beeinflusst das Insulin…

Auf jeder Zelle sitzt ein Insulin-Rezeptor, quasi ein „Schlüsselloch“, das aber wie bei einem „Banksafe“ nur mit zwei Schlüsseln gemeinsam geöffnet werden kann: mit Insulin und Magnesium. Nur wenn beides vorhanden ist, öffnet sich die Zelle und kann wieder Zucker aus dem Blut aufnehmen. Zugegeben, das ist eine sehr stark vereinfachte Beschreibung der Vorgänge. Fakt ist jedoch, dass Magnesium für eine bessere Blutzuckerverwertung sorgt.

Magnesium – Schutzmineral bei Diabetes…

Eine gute Magnesiumversorgung kann bei Diabetikern das Risiko von Folgeschäden wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen und Sehstörungen
senken. In Langzeitstudien fanden  Wissenschaftler sogar heraus, dass Menschen mit ausreichender Magnesiumversorgung seltener an Diabetes erkrankten als solche mit Magnesiummangel.

Magnesiummangel erkennen…

Ein Magnesiummangel kann durch eine Messung des Magnesiumgehaltes im Blut festgestellt werden. Aber selbst bei normalen Magnesium-Werten kann ein Defizit bestehen, weil der Körper für Ausgleich sorgt, indem er Magnesium aus den Knochen freisetzt. Daher ist es wichtig, auch auf erste typische Anzeichen zu achten wie zum Beispiel Muskelkrämpfe, Verspannungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Nervosität oder Herzrhythmusstörungen.

Magnesiummangel vorbeugen und ausgleichen…

Durch eine Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Vollkornprodukte oder Nüsse kann man die Versorgung mit Magnesium verbessern. Gerade bei Diabetikern ist das aber nicht immer ausreichend. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen 300 bis 400 mg pro Tag. Lebensmittel enthalten das Mineral in organischer Form, beispielsweise als Magnesiumcitrat, das als Baustein im Körper vorkommt. Magnesium-Produkte, die Magnesiumcitrat enthalten wie z. B. das zuckerfreie Magnesium-Diasporal 400 Extra Trinkgranulat, Apotheke, sind daher sehr gut verträglich und schnell aktiv.